Endpoint-Security als integraler Bestandteil der Unternehmensnetze

Sicherheit hört nicht bei den Endgeräten auf

26.08.2010 | Redakteur: Andreas Bergler

Jörg Hartmann, Director Channels & Distribution EMEA, RIM

Warum Security-Policies auf Smartphones angewendet werden müssen und welche Vorteile das für Partner hat, erläutert Jörg Hartmann von Research in Motion im Vorgespräch zu den „IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2010“.

ITB: RIM ist das erste Mal auf den IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days. Was versprechen Sie sich von der Teilnahme?

Hartmann: In Unternehmen kommen zunehmend Smartphones zum Einsatz. Deren Intelligenz und deren technische Möglichkeiten sind denen eines Laptops praktisch ebenbürtig. Das heißt, dass es sich bei Smartphones weniger um Geräte mit Telefonie und ein bisschen Daten handelt, sondern dass vielmehr die Daten- die Telefoniefunktion überwiegt. Ich würde mich freuen, wenn wir durch die Teilnahme an dieser renommierten Veranstaltung Entscheider und Fachverantwortliche dafür sensibilisieren können, dass Smartphones ein integraler Bestandteil der Unternehmensnetzwelt sind und Netzwerkzugriffe sowie die Umsetzung von Security-Policies ermöglichen. So sieht RIM auch die Konzeption der Blackberry-Lösung: sie ist eine drahtlose Echtzeitverbindung zum Unternehmensnetz. Das heißt, dass auch die Sicherheitsanforderungen des Unternehmensnetzes durchgängig bis zum Blackberry-Smartphone ihre Gültigkeit haben sollten. Hier ist RIM mit seiner Lösung weltweit führend.

ITB: Wie bekommen Unternehmen ihre Sicherheitsprobleme bei der Anbindung von mobilen Endgeräten in den Griff?

Hartmann: Der erste Schritt ist die Einbindung der mobilen Endgeräte in den IT-Beschaffungsprozess, und hierbei muss die gesamte vorhandene Unternehmensinfrastruktur bedacht werden. Auch heute noch werden Smartphones als reine Telefonie angesehen und einfach beim Mobilfunkhändler beschafft ohne sich Gedanken darüber zu machen, dass ich über die Geräte direkten Zugriff auf kritische und schützenswerte Daten im Unternehmen habe. Es reicht nicht, einfach einen TCP/IP-Zugang einzurichten, bei dem jeder Dritte bei Verlust des Mobiltelefons uneingeschränkten Zugriff auf diese Daten hat. Die Wirtschaftskriminalität verstärkt den Bedarf nach sicherer Kommunikation. Mobiltelefone müssen komplett vom Unternehmensnetz aus steuer- und kontrollierbar sein. So kann man beispielsweise für bestimmte Nutzergruppen bestimmen, ob und welche Applikation auf dem Gerät ausgeführt werden können. Als Unternehmen und IT-Sicherheitsbeauftragter kann ich aber sicher sein, dass keine „unglückliche App“ Schad-Software ins Intranet schleust. Letztendlich muss die Konfiguration natürlich auch verständlich umsetzbar sein. Verschiedene Produkte von verschiedenen Herstellern stiften eher Verwirrung, als dass die IT-Policy mit ihnen wirklich umsetzbar ist. Mit dem Blackberry und dem Blackberry Enterprise Server bietet Research in Motion als einziger Hersteller eine absolut sichere Lösung aus einer Hand an.

ITB: Welche Chancen eröffnen sich dadurch Ihren Partnern?

Hartmann: Sicherheit ist immer ein Prozess und wird immer umfangreicher. Partner, die sich diesem Thema widmen, werden mit ihrem Vertrauensverhältnis zum Kunden und mit Research in Motion als Hersteller der Mittler zwischen Produkt und Lösungsumsetzung. Die Partner können sich durch Trainings und Schulung auf diesem Themengebiet weiterbilden und sich damit gegenüber vielen anderen ein Alleinstellungsmerkmal herausarbeiten. Sicherheit muss umgesetzt werden und das hört nicht bei den mobilen Endgeräten auf.

Details zu der Veranstaltung

Die IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongresse 2010 der IT-BUSINESS Akademie finden vom 16.9. bis 28.9.10 in vier deutschen Großstädten statt. Hier gibt es weitere Infos!


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