Was bei der Auswahl der Security-Systeme zu beachten ist

Wick Hill: So wird die IT ausfallsicher

16.08.2010 | Redakteur: Andreas Bergler

Helge Scherff, Director Sales von Wick Hill

Im Vorfeld der „IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2010“ sprach IT-BUSINESS mit Helge Scherff, Director Sales von Wick Hill, über die Möglichkeiten, auch mit kleinem Budget sichere IT-Infrastrukturen einzurichten.

ITB: Der Vortrag von Wick Hill auf den diesjährigen IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days mit dem Titel „IT-Sicherheit 24/7“ hört sich sehr anspruchsvoll an. Auf welche Security-Komponenten können KMUs angesichts eines begrenzten Budgets am ehesten verzichten?

Scherff: Security-Komponenten ist ein relativ großer Begriff. Bei der richtigen Auswahl von Sicherheitskomponenten hängt es in erster Linie vom Unternehmen an sich ab. Es gibt durchaus KMUs, die auf Grund ihres Gewerbes einen sehr hohen Bedarf an Sicherheit haben. Im Allgemeinen kann man jedoch sagen, dass es gewisse Kern-Security-Komponenten gibt, die jedes Unternehmen haben sollte wie Anti-Virus, Firewall und ähnliches. Viele Sicherheitsansätze im Gateway-Bereich kann man allerdings heutzutage über UTM/XTM-Produkte abdecken. So ist es möglich, Kosten zu senken und gegebenenfalls in anderen Bereichen zu investieren, beispielsweise in die Token-Authentifizierung oder in den zunehmend wichtigen Bereich Verschlüsselung.

ITB: Auf welche Zertifizierungen – für sich selbst und für Sicherheitssysteme – sollten Dienstleister im KMU-Umfeld nicht verzichten?

Scherff: Zertifizierungen für Techniker werden immer wichtiger, da die Gefahren aus dem Internet und für das Netzwerk immer komplexer werden. Nur durch kontinuierliche Fortbildung der Mitarbeiter im Bereich Security – und insbesondere konkrete Schulungen auf den Produkten der Hersteller – können die Produkte richtig eingesetzt und konfiguriert werden. Auch sollte man bei der Auswahl der Hersteller auf deren Zertifizierung achten, zu den wichtigsten gehören hier ICSA, FIPS oder Common Criteria. Diese geben sowohl eine klare Auskunft über die Qualität des Produktes als auch über die Bemühungen des Herstellers, sein Produkt sicher und auf einem hohen qualitativen Niveau weiterzuentwickeln.


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