Plattformen für zusätzliche Reseller-Leistungen

Mehr Security für die Cloud durch Smart Protection Network

03.08.2010 | Redakteur: Andreas Bergler

Thomas Mammitzsch, Channel Sales Director Central Europe bei Trend Micro

Thomas Mammitzsch von Trend Micro erklärt im Vorgespräch zu den „IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2010“ mit IT-BUSINESS, wie Partner von cloud-basierenden Infrastrukturen profitieren können.

ITB: Inwiefern bremsen herkömmliche Sicherheitskonzepte die Desktop-Virtualisierung aus?

Mammitzsch: Herkömmliche Sicherheitslösungen für Endpoints gehen von voll ausgestatteten – in Bezug auf CPU, RAM und Festplatte – Endpunkten aus. Werden die Endpunkte nun mittels VDI auf Servern konsolidiert, so akkumuliert sich auch der Ressourcenverbrauch der einzelnen Endpunkte auf diesen Servern. Je höher die Auslastung pro Endpunkt, desto weniger Maschinen lassen sich auf einem Server konsolidieren. Oder umgekehrt: Je mehr Endpunkte konsolidiert werden können, umso kosteneffizienter ist VDI. Aus diesem Grund ist es gerade im Zusammenhang mit VDI wichtig, möglichst ressourcenschonende Lösungen einzusetzen.

ITB: Im Smart Protection Network praktiziert Trend Micro Security aus der Cloud: Bevor eine Bedrohung das Firmen-Netz erreicht, wird sie eliminiert. Wie kann ein Reseller etwas verkaufen,dessen Output „nichts“ ist?

Mammitzsch: Das Trend Micro Smart Protection Network stellt eine Cloud-basierende Infrastruktur für einen sicheren Austausch von digitalen Informationen sowie die Absicherung von Unternehmensnetzen und Endpunkten dar. Das bedeutet, dass wir neue und Teile bestehender Schutzmechanismen in die Cloud verlagert haben, um das Schutzniveau für die Kunden zu erhöhen und den Schwerpunkt auf die Bedrohungsabwehr zu legen. Wie diese Infrastruktur aber beim Kunden konkret implementiert, in Lösungen gegossen, angepasst, gewartet und betreut wird, ist wie bei herkömmlichen IT-Sicherheitslösungen auch das primäre Tätigkeitsfeld unserer Partner – und bleibt es natürlich auch weiterhin. Auch die Beratung im Vorfeld und die Konzeptionierung der konkreten Lösung für den Kunden wird von unserem Smart Protection Network nicht berührt. Auf die zu erbringende Dienstleistung hat also unsere Sicherheitsinfrastruktur in der Cloud keinerlei negativen Einfluss – ganz im Gegenteil. Durch das Smart Protection Network sind wir in der Lage, unseren Partnern Plattformen anzubieten, mit denen sie zusätzliche Leistungen vertreiben und erbringen können.

ITB: Was macht für Trend Micro die Teilnahme am diesjährigen IT-Security-Kongress der IT-BUSINESS Akademie so attraktiv?

Mammitzsch: Generell ist diese Plattform für uns interessant, nicht nur in diesem Jahr. Der Kongress bietet uns zum einen die Möglichkeit, die Trend Micro-Lösungen einer breiten Partner- und Endkundenlandschaft zu präsentieren, zum anderen aber profitieren wir vom dem direkten Austausch auf dem Kongress. Denn gerade aus den Fragen und Diskussionen zu den Themen, die wir besetzen, lernen wir enorm. Besonders interessant in diesem Jahr sind freilich sämtliche Aspekte rund um das Thema Virtualisierung, da wir in diesem Bereich zurzeit sehr viel investieren. Das Thema VDI, Virtual Desktop Infrastructure, etwa steht bei uns ganz oben auf der Agenda, und wir wissen, das es viele Unternehmen gibt, die sich im Augenblick genau damit beschäftigen.

Details zu der Veranstaltung

Die IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongresse 2010 der IT-BUSINESS Akademie finden vom 16.9. bis 28.9.10. in vier deutschen Großstädten statt. Hier gibt es weitere Infos!


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