VIRTUALISIERUNG & CLOUD COMPUTING Kongress 2010

Netzwerk-Virtualisierung mit HP Procurve

31.05.2010 | Redakteur: Regina Böckle

HP-ProCurve-Manager Thorsten Meudt (li.) mit Actebis-Peacock-Manager Stefan Marx

HPs Procurve-Produkte sind ein zentraler Baustein der so genannten Converged-Infrastructure-Strategie von HP, die beschreibt, wie sich damit der Weg zum Cloud Computing ebenen lässt. Stefan Marx, Business Unit Manager Network und Storage in der VAD-Organisation bei Actebis Peacock, und Thorsten Meudt, Market Development Manager HP Procurve, zeigen auf dem VIRTUALISIERUNG & CLOUD COMPUTING Kongress die wichtigsten Schritte auf.

ITB: Actebis Peacock ist auf den Virtualisierungs & Cloud Computing Partner Solutions Days gemeinsam mit HP vertreten. Welche Schwerpunkte werden HP und Actebis Peacock hier setzen?

Meudt: Gemeinsam mit Actebis Peacock werden wir uns bei diesem Kongress mit der Rolle der Netzwerke im Rahmen von Virtualisierungsprojekten beschäftigen. Mit der Converged Infrastructure bietet HP ein komplettes Portfolio für die Rechenzentren der Zukunft. Neben den virtualisierten Servern und Storage (Virtual Resource Pools) gehören hierzu auch die intelligenten Verwaltung von Energieversorgung und Klimatisierung (Datacenter Smart Grid) und das Netzwerk als verbindendes Element (HP FlexFabric). Ergänzt wird die Converged Infrastructure durch eine Managementlösung (das Infrastructure Operating Environment), die beispielsweise Deployment-Zeiten für neue Server von mehreren Tagen bis auf wenige Minuten reduzieren kann.

ITB: HP hat mit der Übernahme von 3Com das Portfolio erweitert. Welche Chance ergeben sich daraus für die Fachhandelspartner?

Meudt: Durch die Integration von 3Com und H3C wurde das bisherige HP-Procurve-Portfolio im Datacenter-Bereich umfangreich ergänzt. Damit können unsere Fachhandelspartner selbst komplexe, Multiprotokoll-Netze so aufbauen, dass sie nur einmal verkabelt werden müssen und danach dynamisch mit dem Rest des Rechenzentrums mitwachsen können. Durch Virtualisierung der Switches zu einer sogenannten Resiliant Virtual Switching Fabric (RVSP) wird die Verfügbarkeit der Netze erheblich erhöht und zudem das Management einer redundanten Infrastruktur deutlich vereinfacht.

ITB: Inwiefern ist die Interoperabilität mit Produkten anderer Hersteller gewährleistet?

Meudt: Der Standardtreue gilt hier unser besonderes Augenmerk. Durch konsequente Orientierung an offenen Industriestandards gewährleisten HP-Netzwerkprodukte, die wir auf dem Kongress vorstellen werden, eine problemlose Interoperabilität mit Produkten anderer Hersteller, die bei Kunden möglicherweise im Einsatz sind und noch nicht zur Erneuerung anstehen. Diese Möglichkeit der „sanften Migration“ – sozusagen das „Bauen im Bestand“ – unterscheidet sich sehr deutlich von anderen, propritären Ansätzen, die man heute am Markt findet.

ITB: Inwiefern sollen oder müssen sich Reseller über die Virtualisierungs-Thematik hinaus mit Cloud-Computing-Strategien befassen?

Marx: Die Virtualisierung von Servern, Desktops, Storage-Systemen und Netzwerken ist, neben den entsprechenden Management-Tools, die wesentliche Grundlage für Cloud Computing. HP bietet für all diese Aspekte Lösungen, mit der eine weitgehende Virtualsierung der gesamten Rechenzentrums-Infrastruktur möglich wird. Auf dem Kongress werden wir die neuen Möglichkeiten der Netzwerk-Virtualisierung vorstellen, und darlegen, wie Actebis Peacock und HP Fachhandelspartner dabei unterstützen, Cloud-Lösungen für ihre Kunden auszurollen.

Weshalb Cloud-Computing-Lösungen gerade für mittelständische Firmen interessant sind, erläutert Stefan Marx auf der folgenden Seite.

Ergänzendes zum Thema

Termine: Virtualisierung & Cloud Computing 2010


Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2045245)