Wie Compliance-Anforderungen am Client realisiert werden können

Endgeräte-Sicherheit als Basis für Compliance

03.09.2009 | Redakteur: Andreas Bergler

Thorsten Schuberth, Senior Technical Consultant & Security Evangelist bei Check Point

Rechtskonforme Sicherheitslösungen erfordern eine strategische Herangehensweise. Die Basics dazu erläutert Thorsten Schuberth von Check Point, den IT-BUSINESS im Vorfeld der „IT-SECURITY & Compliance Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongresse 2009“ befragte.

ITB: Sie sprechen in Ihrem Vortrag auf den Partner Solution Days von „Endgerätesicherheit als Compliancetreiber“. Inwiefern ist Compliance denn als Folge – und nicht als Ursache – der Einführung neuer Technologien zu begreifen?

Schuberth: Endgerätesicherheit ist durchaus als eine Folge von Compliance zu sehen. Unternehmen sind hierdurch grundsätzlich in der Situation, dass entsprechende Forderungen umgesetzt werden müssen. Problematisch ist an dieser Stelle die Umsetzung: es sind diverse Teilkomponenten notwendig, um die geforderte, umfassende Endgerätesicherheit zu implementieren. Genau hier ist der Ansatz gefordert, diese Technologien zusammengeführt und als einheitliche Sicherheitskomponente für die Endgeräte anzubieten.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Komponenten innerhalb der Lösung in der Form kombiniert werden können, in der sie auch benötigt werden: in Form einer vollständigen Absicherung mit Desktop Firewall und Programmüberwachung, Anti-X-Mechanismen, VPN-Client, Datenverschlüsselung und Schnittstellenkontrolle oder als Teilmenge dieser, dabei immer in Verbindung mit einem zentralen Management, welches den reibungslosen Betrieb gewährleistet. Check Point Software bietet mit seinem umfassenden Endpoint-Security-Produkt genau diese Möglichkeiten. Erst die umfassende Endgerätesicherheit innerhalb eines Produkts bietet die Möglichkeit einer einfachen Umsetzung und somit die grundsätzliche Möglichkeit, Compliance-Anforderungen am Client zu adressieren.

ITB: Angesichts vieler unterschiedlicher Sicherheitslösungen in einem gewachsenen Netzwerk dürfte die Mehrzahl der großen Unternehmen den Traum eines einheitlichen Sicherheitsmanagements aufgegeben haben. Ist hier Compliance dennoch möglich – und wenn ja, wie?

Schuberth: Durch einen einheitlichen Client lassen sich ebenfalls die komplexen Anforderungen an den Bereich des Security-Managements abbilden. Genau dieser Bereich ist für das Thema Compliance und den Wirkbetrieb elementar, hierdurch wird der administrative Aufwand drastisch reduziert und die Basis für die Erstellung umfassender Compliance-Richtlinien geschaffen und deren Einhaltung gewährleistet. Auch hier bietet Check Point Software mit seinen umfassenden Managementwerkzeugen die Basis, um Perimeter-Security, interne Sicherheit und den Schutz von Desktoprechnern sowie mobilen Benutzern zu gewährleisten.

ITB: Wie beurteilen Sie die Veranstaltung prinzipiell?

Schuberth: Die IT-BUSINESS Akademie bietet uns als Check Point eine gute Möglichkeit, unser Zielpublikum zu adressieren. Das professionelle und freundliche Miteinander überzeugt uns jedes Jahr aufs Neue.

Details zu der Veranstaltung

Die IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongresse 2009 der IT-BUSINESS Akademie finden vom 17.9. bis 1.10. in vier deutschen Großstädten statt. Hier gibt es weitere Infos!


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