05.06.2009 | Redakteur: Regina Böckle
Fachhandelspartner und Systemhäuser können auf dem „VIRTUALISIERUNG & CLOUD COMPUTING“-Kongress der IT-BUSINESS Akademie die Gelegenheit nutzen, sich am Stand von Datacore vor Ort über die künftigen Trends und Technologien im Storage-Virtualisierungs-Markt zu informieren. Siegfried Betke, Director Central Europe bei der Datacore Software, gibt im Interview mit IT-BUSINESS vorab einen kurzen Ausblick.
ITB: Welche Themen stehen bei Datacore derzeit im Mittelpunkt?
Betke: Software-Lösungen waren schon immer die Gewinner in Rezessionsphasen. Der Fokus liegt 2009 auf dem Ansatz, mit virtualisierten Speicherlösungen vorhandene Umgebungen zu reaktivieren und zu beschleunigen und so den Return on Invest zu erhöhen.
Betke: Durch den Einsatz von Software und zwei Standard-x86-Servern können Kunden den Austausch teurer Speichersysteme verzögern und später gegen günstigere Storage-Systeme ersetzen. Mit neuen Zusatzoptionen wie „Advanced Site Recovery“, kurz ASR, und dem „Transporter“, der zur unterbrechungsfreien Migration von Daten zwischen physischen und virtuellen Maschinen dient, sind wir bestens für die Zukunft gewappnet. Zudem läutet Datacore die dritte Generation der Storage-Virtualisierung ein und wird ein Unified Storage Interface positionieren. Erste Funktionen haben wir schon auf unserer Endkundenkonferenz im Mai live präsentiert.
Betke: Eine große Herausforderung ist die zunehmende Abstraktion der physikalischen Layer. Durch die immer weiter steigende Leistung der x86-Technologie können Infrastrukturen zunehmend virtualisiert werden. In Zukunft wird ein x86-Server in einem Unternehmen einen ähnlichen Stellenwert einnehmen wie früher ein Mainframe. Administratoren müssen daher die virtualisierte IT-Infrastruktur als Herzstück ihres Unternehmens betrachten. Deren größte Herausforderung ist es, diese permanent verfügbar zu haben. Hier können wir unseren Teil im Speicherbereich beitragen.
Betke: Eine konsequente Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Es werden in Zukunft wieder Gesamtkonzepte benötigt. Die Ära, in der EDV nur nach Megahertz und Gigabyte verkauft wurde, ist vorbei. Es sollte jedem Systemhaus bewusst sein, dass heute nicht mehr die Leistung eines Servers oder eines Speichersystems den entscheidenden Verkaufserfolg bringt. Der Markt fragt nach intelligenten Lösungen, die vorhandene Leistungskapazitäten effizient ausnutzen.
Betke: Wir bieten entsprechende Schulungen über unsere Distributoren an, und dies werden wir in Zukunft auch noch verstärken. Sie finden bei Datacore auch keinen reinen Vertriebler, und dies ist mit Bedacht auch so gewollt. Alle unsere Mitarbeiter haben langjährige Projekterfahrung und können unseren Partnern durch ihre Qualifikation die optimale Unterstützung gewährleisten.
Betke: Weil man mit Datacore-Mitarbeitern nicht nur gut plaudern, sondern auch hervorragend fachsimpeln kann. Jeder Datacore-Mitarbeiter steht zu 100 Prozent hinter dem Produkt und die Gefahr überzeugt zu werden ist sehr groß. Für tiefergehende Gespräche vereinbaren wir gerne einen persönlichen Termin auch außerhalb des Kongresses.
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