04.06.2009 | Redakteur: Regina Böckle
Auf dem im Juni startenden „VIRTUALISIERUNG und CLOUD COMPUTING“-Kongress können Fachhandelspartner erfahren, wie VMware mit dem „Cloud-Betriebssystem“ vSphere den Virtualisierungs-Markt revolutionieren will. Thomas Kühlewein, Regional Director Central Region bei VMware, gibt im Interview mit IT-BUSINESS einen ersten Ausblick.
ITB: Welche Themen stehen bei VMware auf dem „VIRTUALISIERUNG und CLOUD COMPUTING“-Kongress ganz oben auf der Agenda?
Kühlewein: Für VMware steht das Thema Cloud Computing als das richtungweisendes Thema ganz oben auf der Liste. Dabei möchte wir aufzeigen, wie schon gegenwärtige Virtualisierungs-Strukturen für das Cloud Computing fit gemacht werden können. So hat VMware kürzlich vSphere 4 als erstes Cloud-Betriebssystem auf den Markt gebracht, das erstmals eine Infrastruktur-übergreifende Virtualisierung ermöglicht.
Kühlewein: IT-Mitarbeiter beschäftigen sich hauptsächlich mit der überwältigenden Komplexität der heutigen Infrastrukturen. Eingriffe bei Notfällen und Routine-Wartungen sind bereits komplexe Aufgaben. Tatsächlich gibt ein typisches Unternehmen über 70 bis 80 Prozent seines IT-Budgets aus, um den aktuellen Zustand aufrechtzuerhalten. Neue und aktualisierte Funktionen stehen dem Unternehmen dadurch nicht ausreichend zur Verfügung. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Virtualisierung ist es immer wichtiger, effektives Management und Automatisierung dieser Umgebung zu gewährleisen.
Kühlewein: VMware hat sich zum Ziel gesetzt, diese Komplexität zu beseitigen und die IT zu einem immer verfügbaren Service zu machen. VMware-Lösungen stellen die IT kostengünstig als Service bereit und erleichtern der IT, die betriebliche Kontrolle über die dem Unternehmen gebotenen Service-Level bereitzustellen und aufrechtzuerhalten. Die IT wird zu einem Service-Anbieter, ohne an eine bestimmte Anwendung, ein bestimmtes Betriebssystem oder eine bestimmte Hardware-Architektur gebunden zu sein. Die IT wird also in einen zukunftssicheren Service verwandelt und das Unternehmen fit für das Cloud Computing gemacht. Hier kommt VMwares vSphere 4 als erstes Cloud-Betriebssystem eine entscheidende Bedeutung zu.
Kühlewein: Um vom Rechenzentrum, dem Rückgrat eines Unternehmens mit bereits vorhandener Infrastruktur zum Einsatz von Cloud-Computing-Lösungen zu gelangen, müssen Unternehmen und deren Partner – die Systemhäuser – sicher stellen, dass es nicht zu Betriebsunterbrechungen kommt. Desweiteren ist der Ausbau von Know-how im Bereich der Management und Automatisierung essenziell. Um dies zu erleichtern, hat VMware ein neues Partner-Programm vorgestellt, das auf diese neuen Herrausforderungen eingeht. Hier empfehlen wir unseren Partnern, auch Kompetenzen in den Bereichen Business Continuity und System Management zusätzlich zur Virtuellen Infrastruktur (VI 3) und Desktop-Virtualisierung zu erwerben. Mit dem Ausbau dieser Kompetenzen sichern sich unsere Partner mittel- und langfristig einen Wettbewerbsvorteil im Markt.
Kühlewein: VMware ist der unbestrittenen Marktführer im Virtualisierungs-Umfeld. Durch die vor kurzem vorgestellte, zukunftsweisende Strategie für das Cloud Computing können wir unseren Partnern und Kunden aufzeigen, wie eine komplette, übergreifende Virtualisierungs-Strategie im Unternehmen aussehen kann: von der Server-Virtualisierung – über den Desktop – bis hin zum Management virtueller Umgebungen. Durch das komplettierte Angebot, das VMware seinen Partnern und Kunden bietet, werden gleichzeitig die Investitionen von Partnern und Kunden langfristig geschützt. In Zeiten gekürzter IT-Budgets ist es für jedes Unternehmen jeder Größe unerlässlich, über VMware und Virtualisierung nachzudenken.
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