Red Hat verspricht Anwendern größere Freiheit und Flexibilität bei Virtualisierungs-Projekten

Weshalb Open Source das Cloud Computing treibt

03.06.2009 | Redakteur: Regina Böckle

Jan Wildeboer, EMEA Open Source Affairs bei Red Hat

Auf dem „VIRTUALISIERUNG & CLOUD COMPUTING“-Fachkongress der IT-BUSINESS Akademie wird Red Hat sein Virtualisierungs-Konzept detailliert vorstellen. Vorab erläutert Jan Wildeboer, EMEA Open Source Affairs bei Red Hat, im Interview mit IT-BUSINESS schon einmal, weshalb Open Source im Virtualisierungs-Markt eine zentrale Stellung einnimmt.

ITB: Welche Rolle kommt der Open-Source-Technologie im Virtualisierungs-Geschäft zu?

Wildeboer: Cloud Computing basiert zum überwiegenden Teil schon jetzt auf Open-Source-Technologie. Oder anders herum gesagt: Ohne Open Source gäbe es wahrscheinliche keine Clouds. Daher sehen wir uns als natürlicher Ansprechpartner für Cloud Computing – schließlich sind wir nicht ohne Grund der Marktführer im Open Source.

ITB: Wie löst Red Hat die zentralen Herausforderungen in virtualisierten IT-Umgebungen?

Wildeboer: Virtualisierung ist eine neue Herangehensweise, mit neuen Methoden und Paradigmen. Man ist nicht mehr auf eine bestimmte Konfiguration festgelegt. Mit unseren Virtualisierungs-Lösungen kann man im laufenden Betrieb einer virtuellen Maschine mehr Prozessoren oder Hauptspeicher zuteilen und genauso auch diese Zuordnung wieder reduzieren. Man kann also sehr flexibel und dynamisch auf die Leistungsanforderungen von außen reagieren. Damit das sauber funktioniert, müssen alle Komponenten mitspielen. Und genau diese Integration ist eine große Herausforderung, die wir mit unseren Produkten gelöst haben.

ITB: Was empfehlen Sie Systemhauspartnern, die in diesen Markt einsteigen möchten?

Wildeboer: Man muss in Wissen investieren, die Feinheiten einschätzen können und Lösungen anbieten, die auf die Probleme passen. Das funktioniert nur dann, wenn man entweder das gesamte Know-how in allen Bereichen hat, oder mit Hilfe eines Partners, der die fehlenden Bausteine liefern kann. Und genau das ist unser Kapital. Zusammen mit unseren Partnern liefern wir nicht nur die Komponenten, sondern auch die Architektur. Mit Open Source, basierend auf offenen Standards bei größtmöglicher Performance und Skalierbarkeit.

ITB: Wie unterstützt Red Hat Partner bei all diesen Aufgaben?

Wildeboer: Wir haben europaweit mit unserem Center-of-Excellence-Programm die Infrastruktur für zielgerichtete Workshops, Proof of Concepts und Schulungen geschaffen. Wir stellen unsere Erfahrung über das Partner Center zur Verfügung, und nicht zuletzt stehen wir für direkte Fragen jederzeit zur Verfügung.

ITB: Weshalb sollten Fachhandelspartner, die den „VIRTUALISIERUNG & CLOUD COMPUTING“-Kongress besuchen, unbedingt an Ihren Stand kommen?

Wildeboer: Der Virtualisierungs-Markt wandelt sich rapide. Die neuesten Technologien kann man bei uns kennenlernen. Und darüber hinaus bieten wir einen Einblick in neue Produkte, KVM zum Beispiel, mit Informationen aus erster Hand. Open Source und Virtualisierung – das sind wir. Und das zeigen wir gerne.


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