Interview mit Hewlett-Packard-ESS-Manager Ingo Kraft

Wie HP die virtuelle Welt managt

27.05.2009 | Redakteur: Regina Böckle

Ingo Kraft, Senior Business Manager, ESS Business Development bei HP

Vom reinen Produkt-Verkauf werden Systemhäuser langfristig auch im Virtualisierungs-Umfeld nicht bestehen können. Sie müssen sich spezialisieren, beispielsweise im Bereich Management virtueller Umgebungen, findet Ingo Kraft, ESS Business Manager bei Hewlett-Packard (HP). Welche Schwerpunkte HP auf dem „VIRTUALISIERUNG & CLOUD COMPUTING“-Fachkongress der IT-BUSINESS Akademie setzen wird, erläutert Kraft im Interview.

ITB: Welche Themen stehen bei Hewlett-Packard auf dem „VIRTUALISIERUNG & CLOUD COMPUTING“-Fachkongress im Mittelpunkt?

Kraft: Den vollständigen Nutzen aus einer IT-Konsolidierung und Virtualisierung gewinnt man dann, wenn man die Betrachtung der gesamten IT vornimmt. Gerade im Rechenzentrum sind somit auch die Infrastruktur und der Datenspeicher wichtige Komponenten, die der virtualisierten Umgebung die benötigte Flexibilität, Verfügbarkeit und Kostenkontrolle ermöglichen. HP gibt auf dem Virtualisierungs-Kongress einen Überblick über die jüngsten Neuentwicklungen im HP-Enterprise-Server- und Storage-Portfolio. Dazu zählen die Proliant-Server der neuesten Generation 6 mit Intel-Xeon-Prozessoren, Netzwerk-Virtualisierung mit HP Virtual Connect Flex-10, Speicher-Virtualisierung mit SAN Virtualization Service Platform (SVSP) und der neuen iSCSI-SAN-Virtualisierungs-Lösung HP LeftHand.

ITB: Mit welchen zentralen Herausforderungen haben Ihrer Ansicht nach IT-Administatoren in virtualisierten Umgebungen zu kämpfen?

Kraft: Virtualisierte Umgebungen erhöhen die Komplexität der IT-Infrastruktur sehr stark. Für IT-Administratoren ist es daher wichtig, den Überblick zu behalten und Lösungen zu finden, die ihnen helfen, diese Komplexität wieder zu reduzieren. HP bietet hier zum Beispiel mit HP Left-Hand und HP VC Flex-10 die entsprechenden Lösungen, welche auch von allen führenden Virtualisierungs-Herstellern zertifiziert sind.

ITB: Was empfehlen Sie angesichts dessen den Systemhauspartnern, die diese Kunden betreuen?

Kraft: Nur mit dem Verkauf der Hardware und der Software für Virtualisierungs-Lösungen allein werden Systemhäuser auf Dauer nicht bestehen können. Sie müssen sich vom Wettbewerb differenzieren, um am Markt bestehen zu können. Machen Sie sich zu Experten im Bereich der Virtualisierung, speziell dem Management von virtuellen Umgebungen.

ITB: Wie unterstützt Hewlett-Packard Partner bei all diesen Aufgaben?

Kraft: Damit die Partner optimal vom Zukunftsmarkt „Virtualisierung“ profitieren können, hat HP im Herbst 2008 das Preferred-Partner-Programm um eine Virtualisierungs-Spezialisierung erweitert. Die erste Geschäftsbereich-übergreifenden Spezialisierung umfasst die zukunftsweisenden Server-, Storage-, Software- und Netzwerktechnologien sowie die Blade-Client-Lösungen von HP. Partner erhalten von beiden relevanten Geschäftsbereichen aus Zugang zur Spezialisierung, sowohl von der Personal Systems Group (PSG) als auch über Enterprise Server und Storage (ESS). HP stellt so sicher, dass Kunden kompetente Beratung erhalten, wenn es um die Implementierung von komplexen Virtualisierungs-Lösungen geht. Im Rahmen der Spezialisierungen erhalten Partner maßgeschneiderte Unterstützung für Vertrieb und Marketing sowie für den Pre-Sales-Bereich. Zu den weiteren Vorteilen zählen die Teilnahme an exklusiven Trainings, Bonus-Programmen und Veranstaltungen sowie der bevorzugte Zugang zu Informationen.

ITB: Weshalb sollten Fachhandelspartner, die den „Virtualisierung & Cloud Computing“-Kongress besuchen, unbedingt an Ihren Stand kommen?

Kraft: Speziell mit der iSCSI-SAN-Storage-Lösung HP Left-Hand und HP Virtual Connect Flex-10 haben wir zwei einmalige Virtualisierungs-Lösungen im Einsatz, welche die Kosten für Infrastrukturumgebungen drastisch reduzieren und das Management virtueller Umgebungen stark vereinfachen. Mit den neuen Intel-Xeon-basierten HP ProLiant Servern haben wir darüber hinaus eine Servergeneration auf den Markt gebracht, die für den Einsatz in virtuellen Umgebungen optimiert sind. Ideale Voraussetzungen für Fachhändler, sich neue Umsatzpotenziale mit HP zu erschließen.


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