HOSTING & SERVICE PROVIDER SUMMIT 2012

Erfolgreiche Premiere eines neuen Events

16.05.12 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Ein starkes Team: Horst Langohr (rechts) vom Storage-Hersteller EMC und Uwe Becker vom Provider-Partner Orange Business Services
Ein starkes Team: Horst Langohr (rechts) vom Storage-Hersteller EMC und Uwe Becker vom Provider-Partner Orange Business Services

Mit dem HOSTING & SERVICE PROVIDER SUMMIT 2012 hat die IT-BUSINESS Akademie erfolgreich einen neuen Event etabliert. Mehr als 150 Vertreter von Herstellern, Hostern und Systemhäusern nahmen an der Veranstaltung teil, bei der sich alles um die neuen Business- und Bereitstellungsmodelle aus der Cloud drehte.

Hosting- und Service-Provider rücken zunehmend ins Zentrum des IT-Markts: als Anbieter von Infrastruktur- und Applikations-Diensten, aber auch als Anwender von Hardware- und Software-Produkten. Die Server- und Storage-Systeme, die diese Unternehmen für ihre Rechenzentren einkaufen, werden bereits im Jahr 2014 einem Fünftel des Markts in Deutschland entsprechen, wie der Branchenverband Bitkom vorhersagt.

Auf die wachsende Bedeutung des Hosting-Markts wies Christian Nern, Vertriebsleiter Lösungspartner & Cloud Services bei Microsoft Deutschland, hin. Der Manager hielt eine der Keynotes beim HOSTING & SERVICE PROVIDER SUMMIT 2012, der Anfang Mai in Frankfurt am Main stattfand.

Mit dem Event hat die IT-BUSINESS Akademie eine Plattform geschaffen, die sich neuen Bereitstellungsmodellen aus der Cloud widmet. Auch wenn ein Teil der Fachvorträge technischen Themen vorbehalten war, standen vor allem die wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekte des Service-Providings im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung. Die stieß bei der angesprochenen Zielgruppe auf großes Interesse: Mit mehr als 150 Vertretern von Herstellern, Hostern und Systemhäusern übertraf die Teilnehmerzahl sogar leicht die zuvor festgesetzte Obergrenze.

Eindrücke von dem Event, der in der Villa Kennedy stattfand, vermittelt unsere Bildergalerie.

Einstieg für Systemhäuser in die Cloud

In Vorträgen, Workshops und moderierten Diskussionen ging es unter anderem um Geschäftsmodelle, die klassischen Systemhäusern den Einstieg in das Geschäft mit Cloud-Diensten ermöglichen. Bei der Unterstützung dieser Zielgruppe auf dem Weg in die Cloud spielt der Value Added Distributor ADN eine Vorreiterrolle. Das Bochumer Unternehmen führt in seinem Portfolio eine Reihe spezieller Lizenzprogramme für Service-Provider, etwa von Herstellern wie Citrix, Commvault oder Microsoft. Mittlerweile hat ADN entsprechende Lizenzverträge mit etwa 400 Systemhäusern geschlossen.

Ziel des Events war es, die führenden Anbieter von Cloud-Technologien wie Citrix, EMC, HP, IBM, Microsoft oder VMware mit Partnern aus dem Hosting- und Service-Provider-Markt sowie mit klassischen Channel-Partnern, die ihre Zukunft im Cloud-Business sehen, zusammenzubringen. Diesem Anspruch wurde der Summit bei seiner Premiere gerecht.

Wie Microsoft-Manager Nern in seiner Analyse des Hosting-Marktes ausführte, verfügen viele Service-Provider über einen ausgeprägt technischen Hintergrund. In Unternehmen werde heute allerdings oft auf Ebene der Geschäftsführer oder der Finanzverantwortlichen darüber entschieden, Teile der IT in die Cloud zu verlagern. „Hoster müssen sich in ihrem Vertrieb noch stärker auf diese Entscheidergruppen einstellen“, folgerte Nern daraus.

Was Computacenter-Chef Tuszik am Begriff „Cloud“ auszusetzen hat, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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