Interview mit Stefan Tiefenthal von LG

LG baut auf den Dialog mit dem Fachhandel

08.06.2010 | Redakteur: Erwin Goßner

Stefan Tiefenthal, Director Business Solutions bei LG

Das LG Business Solution Forum 2010 knüpft an das erfolgreiche Premieren-Jahr 2009 an. IT-BUSINESS sprach mit Stefan Tiefenthal, Director Business Solutions, über Eindrücke und Entwicklungen.

ITB: Wie lautet Ihr persönliches Fazit zum diesjährigen Fachkongress?

Tiefenthal: Die Anzahl der Teilnehmer übertrifft meine Erwartungen, sehr zufrieden bin ich aber auch mit der hohen Qualität der Ansprechpartner auf den vier Veranstaltungen. Zudem gibt uns die Roadshow in dieser Form auch die Möglichkeit, das Netzwerk zu unseren Partnern auszubauen und zu festigen.

ITB: Die Tour hat dieses Jahr zugelegt, sowohl bei den Terminen als auch bei den Inhalten. Was kam dazu?

Tiefenthal: Wir sind gegenüber dem vergangenen Jahr deutlich breiter aufgestellt. Der Bereich Beamer ist stark gewachsen. Dadurch können wir alle Segmente, angefangen vom Office-Projektor für preissensitive Kunden bis hin zum 3D-Projektor, besetzen. Die Netzwerkmonitore erweitern wir dieses Jahr mit der N-Plus-Serie für die direkte Anbindung an ein Netzwerk. Im Bereich Storage setzt sich das Portfolio inzwischen aus je einer Ein-, Zwei- und Vier-Bay-NAS-Lösung zusammen. Weitere Produkte bis hin zu Rack-Mount-Systemen stehen auf der Produkt-Roadmap.

ITB: Ein weiterer LG-Fokus liegt auf dem Bereich Digital Signage. Was hat sich dort getan?

Tiefenthal: Mit Supersign gab es eine Weltpremiere. Diese Out-of-the-Box-Lösung haben wir in Deutschland erstmals exklusiv dem Fachhandel vorgestellt. Supersign ist in diesem Sinne eine schöne Lösung, weil sie die komplexe Struktur von Digital Signage vereinfacht. Musste der Fachhändler in Vergangenheit sehr viel Zeit aufwenden, um selbst einfache Projekte zu bedienen, erhält er mit Supersign eine umfassende Lösung, die sowohl zentral als auch in einem Cluster eingesetzt werden kann.

ITB: Wie ist es um die Bereiche Partner, Service und Support bestellt?

Tiefenthal: Wir haben zur CeBIT 2009 ein Partnerprogramm initiiert und bis Ende letzten Jahres rund 1.400 Reseller gewonnen. Inzwischen sind wir – auch durch das neue Web-Portal – deutlich weiter. Wir bauen natürlich auch das Partnerportal mit Infos zu Marketing- und Kick-Back-Aktionen, Bonus-Programmen oder Challenges, wie im Moment das Formel-1-Challenge, aus. Durch personelle Verstärkung haben wir dedizierte Ressourcen für Programme und Trainings geschaffen. Durch Wiederholungen treten wir mit dem Fachhandel in den Dialog und gehen auf Wunsch tief in die Technik. Ausgebaut wird auch der Bereich Systemhaus, wo wir dieses Jahr das Thema Service-Autorisierung in Angriff nehmen. Derzeit wird der Service noch von einem Dienstleister erbracht. Wir möchten aber unseren Partnern die Möglichkeit geben, alles aus einer Hand anzubieten. Sie sollen in der Lage sein, nicht nur die Hardware zu verkaufen, sondern auch Service-Prozesse zu steuern und damit Geld zu verdienen.


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