Roadshow zeigt künftige Virtualisierungs-Trends

VMware Solution Tracks lüften Desktop-Virtualisierungs-Pläne

14.04.2009 | Redakteur: Regina Böckle

Jürgen Dick, Senior Product Marketing Manager Central bei VMware EMEA

Wie wird VMware das Engagement der Reseller für das Thema Desktop-Virtualisierung künftig im Partnerprogramm honorieren? Wie setzt sich vClient gegenüber Mitbewerberprodukten ab? Welche Vertriebsargumente punkten beim Endkunden? All das und mehr erfahren VMware-Partner auf der Roadshow »VMware-Solution-Tracks«. VMware-Manager Jürgen Dick gibt im Interview mit IT-BUSINESS einen ersten Einblick in die Agenda.

ITB: Neben vCloud und Virtual Datacenter OS steht bei VMware dieses Jahr die Desktop-Virtualisierung mit vClient im Mittelpunkt. Was werden Partner auf den VMware-Solution-Tracks über die gemeinsam mit Intel entwickelte Client-Hypervisor-Plattform erfahren?

Dick: Diese drei genannten Virtualisierungs-Initiativen versetzen Kunden in die Lage, ihre gesamte IT als Service zu verstehen und die gerade benötigte Ressource – seien es Server, Applikationen, Desktops et cetera – sofort bereit zu stellen. Die Client-Hypervisor-Plattform CVP ist ein äußerst wichtiger Baustein innerhalb der vClient-Initiative. Diesen werden wir in diesem Jahr zusammen mit Intel und seiner vPro-Technologie auf den Markt bringen. Dahinter verbirgt sich keine abgespeckte Server-Variante, sondern unsere Kunden können sich genau wie bei der ESX-Plattform darauf verlassen, dass dies ein echter Bare-Metal-Hypervisor sein wird. Zusammen mit Offline-Desktop bieten wir zwei Varianten zur Wahl an. Dies werden wir auf den Solution-Tracks eingehend erläutern.

ITB: VMware hat bei der Desktop-Virtualisierung mit View-Open zudem einen Vorstoß in Richtung Open Source unternommen. Was erfahren Partner hier auf den Solution-Tracks über die weiteren Planungen?

Dick: Mit dem VMware-View-Open-Source-Client möchten wir einen Beitrag für die Open-Source-Community leisten. Dieser Client stellt alle Grundfunktionen bereit, um mit Hilfe des VMware View Managers einen virtuellen Desktop bereit zu stellen. Der Community ist es natürlich frei gestellt, alle die für sie wichtigen Funktionen mit in den Client zu implementieren. Interessant ist dieser für eine Vielzahl von Linux-Derivaten beziehungsweise für Thin-Client-Hersteller, die eventuell noch kein Technology-Alliance-Partner von VMware sind. Darüber hinaus bieten wir aber noch einen vollständigen VMware-Client für Windows oder Linux an, der alle heutzutage benötigten Komponenten für eine vollständige Benutzererfahrung zur Verfügung stellt.

ITB: VMware-Produkte gelten in der Branche dennoch als proprietär – was können Partner in der Argumentation mit dem Endkunden dagegen halten?

Dick: Den Begriff proprietär möchte ich so nicht stehen lassen. Es gibt keinen anderen Software-Anbieter am Markt, der mit so vielen und unterschiedlichen Anbietern Technologie-Partnerschaften pflegt wie VMware. Genau diese Eigenschaft gibt dem Kunden Investitionssicherheit. Diese Kooperationspartner sind in allen Bereichen zu finden: im Server-, Client- und Thin-Client-Markt ebenso wie im Bereich Storage, Security, System-Management, Software et cetera. Alle unsere Technologie-Partner haben Schnittstellen, mit denen wir uns austauschen können. Bestes Beispiel dafür ist auch unser jüngstes Announcement mit Cisco und ihrem Software-Switch oder unsere VMSafe-Technologie. Auch für unsere Vertriebspartner ist dies sehr interessant, da wir sie mit dem Affiliate-Programm in die Lage versetzen, in ihren VMware-Projekten noch mehr Marge und Consulting-Service-Umsatz zu erzielen.

ITB: Wie sieht die Desktop-Virtualisierung der Zukunft aus und welche Aspekte werden hier die Solution-Tracks genauer beleuchten?

Dick: Wie die Desktop-Virtualisierung der Zukunft aussieht, wird sich natürlich an den Bedürfnissen der Benutzer ausrichten. Wichtig hierbei ist auf jeden Fall, dass der Benutzer jegliches Device – egal ob Fat- oder Thin-Client, Notebook, Handy et cetera – mit seinen Applikationen und Daten überall auf dieser Welt benutzen kann, unabhängig von vorgeschriebenen Betriebssystemen und starren oder multiplen Logon-Verfahren. Wir versetzen Unternehmen heute schon in die Lage, trotz der hohen Flexibilität der Benutzer den IT-Betrieb effizienter und kostengünstiger zu betreiben. Genau dies wird im Solution-Track vermittelt werden.

Worin die grundlegenden Unterschiede zu Mitbeweber-Produkten liegen, erläutert Jürgen Dick auf der folgenden Seite.

Ergänzendes zum Thema

VMware Solution Tracks – Termine und Anmeldung


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