Technology Solutions Business-Partner-Roundtable 2017: Hyperkonvergente Infrastruktur für Unternehmen (Nutanix)[Advertorial]

Paradigmenwechsel erfordert Umdenken

(Bild: Technology Solutions)

In der Rechenzentrumspraxis sind viele Teile der IT-Infrastruktur nicht optimal aufeinander abgestimmt. Hyperkonvergente Systeme wie die Lenovo-Nutanix-Lösung können daraus resultierende Kompatibilitätsprobleme deutlich reduzieren und gleichzeitig das IT-Management vereinfachen. Die konsequente Umsetzung dieser Philosophie bedeutet für viele IT-Verantwortliche einen Paradigmenwandel, der unter Umständen sogar Einfluss auf die Personalstrukturen des Datacenters haben kann. Wie aufgeschlossen - vielleicht sogar risikobereit - sind deutsche Unternehmen gegenüber der Abkehr von traditionellen IT-Infrastrukturmodellen? Auf einer Technology Solutions-Roundtable-Veranstaltung, die am 8. März in Köln stattfand, trafen sich Vertreter von Lenovo, Technology Solutions und sechs Systemhäusern zum Erfahrungsaustausch und einer Bestandsaufnahme.

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Mit Lenovo und Nutanix haben sich zwei technologische Marktführer zusammengetan, um den wachsenden Markt für hyperkonvergente Systeme zu erschließen. Ziel der kombinierten Lösungen ist es, IT-Administratoren von zeitaufwendigen täglichen Verwaltungsaufgaben wie dem Erstellen und Löschen virtueller Maschinen, dem Zuweisen von Speicherressourcen oder dem Ändern von Netzwerkkonfigurationen zu entlasten. Die Lenovo-Nutanix Lösungen, bestehend aus x86-Systemen die in einer Scale-out-Clusterarchitektur zusammengefasst sind, reduzieren die Komplexität des Managements durch die Verwaltung aller systemrelevanter Daten für virtuelle Maschinen, Netzwerk und Speicherressourcen über eine einzige Bedienoberfläche.

Mehr als ein Marketing-Hype

Wer glaubt, diese Innovation würde ausreichen, um hyperkonvergente Lösungen zu „Selbstläufern“ zu machen, liegt falsch. Zwar werden derartige Systeme von den Business Partnern einhellig als intelligente und sinnvolle Infrastrukturmodelle anerkannt, dennoch lassen sie sich nur schwer beim Kunden platzieren. Die Gründe für die Zurückhaltung der IT-Verantwortlichen sind unterschiedlich. „Hyperkonvergenz ist in den Augen vieler Kunden ein Hype-Begriff, der nicht eindeutig definiert ist und von verschiedenen Lösungsanbietern unterschiedlich interpretiert wird“, stellt Walter Wanisch, Geschäftsführer vom Systemhaus stepIT.net, immer wieder fest.

Dass der Begriff sicher auch einen Marketing-Aspekt hat,steht für Hans-Peter Winter, Sales Managing Director der Enterprise Business Group von Lenovo, außer Frage.

Hans-Peter Winter (links): „Wir können nicht warten, bis der demografische Wandel die Akzeptanzprobleme bei hyperkonvergenten Lösungen löst.“
Hans-Peter Winter (links): „Wir können nicht warten, bis der demografische Wandel die Akzeptanzprobleme bei hyperkonvergenten Lösungen löst.“ (Bild: Technology Solutions)

Dennoch sieht er sein Unternehmen mit der Nutanix-Kooperation auf dem richtigen Weg. „Die generelle Lenovo-Philosophie ist es, innovative technologische Ansätze zeitnah aufzugreifen und einem breiten Markt zugänglich zu machen. Mit Nutanix haben wir uns für einen Partner entschieden, der aktuell die kompletteste Hyperconverge-Vision verfolgt“, so Winter.

Change Management stößt an Hindernisse

Der hohe technologische Anspruch, den Nutanix mit seinem Konzept verfolgt, erfordert vom Kunden Neuinvestitionen. Über kaufmännische Kalkulationen lassen sich die Vorteile von hyperkonvergenten Infrastrukturen nur bedingt transportieren. „Im Vergleich mit klassischen 3-Tier-Lösungen fallen die reinen Investitionskosten für die Lenovo-Nutanix-Lösung meist höher aus. Die resultierenden Zeiteinsparungen im Bereich IT-Management und IT-Administration, die hyperkonvergente Lösungen zweifelsohne bieten, sind 'weiche Faktoren', die sich in der Praxis nur schwer oder gar nicht konkret beziffern lassen“, erklärt Jan Kamps, Leiter Vertrieb bei den KI Systemgefährten.

Von links: Walter Wanisch und Jan Kamps
Von links: Walter Wanisch und Jan Kamps (Bild: Technology Solutions)

Die Möglichkeit, dass aus dieser Effizienzsteigerung auch Einsparungen beim IT-Personal resultieren, ist nach seiner Ansicht ein weiterer Aspekt, der IT-Verantwortliche zögern lässt. „Frösche, die ihren eigenen Teich trocken legen, sind in der Natur eher selten“, bringt er die Situation treffend auf den Punkt. Daher ist diese Technologie vertrieblich in der Regel auf Managementebene zu adressieren.

Harald Prior (links): „Viele Fachabteilungen sehen nur ihre eigenen Interessen und nicht den Anteil, den sie für das Kerngeschäft ihres Unternehmens leisten können und leisten müssen. Hier liegen Chancen für externe Business Partner durch kompetente Beratung zu koordinieren und zu unterstützen.“
Harald Prior (links): „Viele Fachabteilungen sehen nur ihre eigenen Interessen und nicht den Anteil, den sie für das Kerngeschäft ihres Unternehmens leisten können und leisten müssen. Hier liegen Chancen für externe Business Partner durch kompetente Beratung zu koordinieren und zu unterstützen.“ (Bild: Technology Solutions)

Auch das durch die digitale Transformation in vielen Unternehmen angestoßene Change-Management ist nach Beobachtung von Harald Prior, Solution Sales Specialist bei Technology Solutions, ein weiteres Spannungsfeld, das die Implementierung neuer IT-Strategien eher verzögert als beschleunigt. „Die IT wird viel zu oft als Cost- und nicht als Profit-Center betrachtet, das mit seinen Dienstleistungen neue Geschäftsmodelle ermöglichen und so aktiv zum Unternehmenserfolg beitragen kann“, so Prior. Der Druck, den Geschäftsführung und Fachabteilungen auf die IT ausüben, ist seiner Erfahrung nach immens. Mit geringen Budgets und limitierten personellen Ressourcen sollen IT-Services in kürzester Zeit realisiert werden. „Je größer das Unternehmen, umso größer ist zudem der Einfluss des Einkaufs auf IT-Investitionsentscheidungen. Je kleiner das Unternehmen, umso geringer ist das Verständnis für und der Bedarf an hyperkonvergenten Systemlösungen“, ergänzt Prior.

Offen für Veränderung

Auf deutlich höhere Akzeptanz stoßen Software-basierte IT-Infrastrukturen in den USA, wo Unternehmen disruptiven Veränderungen traditionell aufgeschlossener gegenüber stehen als in Deutschland. Auch hierzulande ist bei jungen IT-Managern der Generation App, auch bekannt als Generation Y, ein überdurchschnittlich hohes Interesse an hyperkonvergenten IT-Lösungen vorhanden. „Ich habe auf der letzten Nutanix-Roadshow ein sehr junges Publikum getroffen. Viele kamen frisch von der Uni, dort haben sie Erfahrungen mit modernsten Systemen gesammelt. Sie tragen keine 'Altlasten' hinsichtlich traditioneller IT-Modelle mit sich herum, sind aufgeschlossener und risikobereiter und werden mittelfristig für einen Paradigmenwechsel in der IT sorgen“, ist sich Walter Wanisch sicher.

Den Wandel aktiv mitgestalten

Bis es soweit ist, gilt es für alle Marktteilnehmer in kleinen Schritten an der Steigerung der Akzeptanz hyperkonvergenter Systeme zu arbeiten. Die Kosten-Nutzen-Rechnung und der Break-Even-Point sind aktuell - und darüber herrscht Konsens unter den Business Partnern - unbestreitbar zentrale Problemfelder. „In den Gesprächen mit den Kunden sollten nicht Preisvergleiche oder mögliche Personaleinsparungen im Mittelpunkt stehen. Ziel der Beratungsgespräche sollte es sein, die tatsächlichen Problemfelder des Kunden zu identifizieren und zu adressieren“, rät Hans-Peter Winter.

Walter Wanisch empfiehlt seinen Systemhauskollegen auch das eigene Beratungsangebot auf den Prüfstand zu stellen. „Die Welt befindet sich im Wandel, und das gilt auch für die IT-Welt. Ich denke, dass wir Business Partner uns zukünftig weniger technisch orientiert mit Bits & Bytes, sondern mehr strategisch mit den Geschäftsprozessen der Kunden beschäftigen müssen“, glaubt Wanisch.

Auch IT-Hersteller und Solutions Distributoren wie Technology Solutions sind gefordert, ihren Anteil zum Paradigmenwechsel zu leisten. Der enge Dialog mit Business Partnern mit dem Ziel der Entwicklung gemeinsamer Strategien zur Gewinnung von Neukunden in geeigneten Anwendersegmenten und Zielmärkten zählt ebenso dazu, wie die verstärkte Generierung von Sales Leads.

Nur gemeinsam, und auch in diesem Punkt waren sich die Vertreter der Systemhäuser einig, wird es gelingen das Kundeninteresse an hyperkonvergenten Infrastrukturen zu wecken und dieser zweifellos bahnbrechenden Technologie zum Durchbruch zu verhelfen.

Avnet Technology Solutions GmbH
Gutenbergstraße 15
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