Enterprise Mobility Suite (EMS) und Office für's iPad

Office und EMS: Microsoft setzt auf Mobility und die Cloud

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sylvia Lösel / Sylvia Lösel

Mobilität und Cloud stehen im Zentrum der neuen Microsoft Lösung EMS.
Mobilität und Cloud stehen im Zentrum der neuen Microsoft Lösung EMS. (© Iakov Kalinin - Fotolia.com)

Office für's iPad, EMS für die Unternehmen: Hersteller Microsoft hat mit diesen beiden Ankündigungen unterstrichen, dass mobile Lösungen und Cloud-Angebote im Zentrum seiner Strategie stehen.

Ab dem 1. Mai 2014 soll die neue Microsoft Enterprise Mobility Suite (EMS) zu haben sein. Diese Plattform umfasst drei Lösungen: Windows Intune, Azure Active Directory Premium sowie Azure Rights Management Services. EMS führt das Geräte-, Identity-, Access- und Security-Management auf einer Oberfläche zusammen.

„Die Enterprise Mobility Suite geht weit über Mobile Device Management und Bring your own device hinaus“, erläutert Kai Göttmann, Direktor BG Server, Tools & Cloud bei Microsoft Deutschland. „Wir liefern die Plattform, um alle Anforderungen und Szenarien, die Unternehmen in puncto Mobilität haben, zu bedienen, allen voran Datenschutz und Sicherheit.“

Die Suite ist für Kunden über die Enterprise Volume Licensing Kanäle verfügbar, und zwar sowohl direkt als auch über den indirekten Vertriebsweg. Zu diesen Kanälen gehören die drei Lizenzmodelle Enterprise Agreement (EA), Enterprise Agreement Subscription (EAS) und Enrolement for Education Solution (EES). Als sogenanntes Add-on ist die Suite für Kunden erhältlich, die CoreCal, ECal und BridgeCal- Lizenzen besitzen.

Die drei Bestandteile

Der Baustein Azure Active Directory Premium liefert Identity- und Access-Management aus der Cloud. Es bietet Single-Sign-On-Optionen für mehr als 1.000 SaaS-Anwendungen. Zum Lieferumfang zählen außerdem Self-Service-Tools für die Anwender sowie Analyse-Werkzeuge für Sicherheits-Reports und Utilities zum Aufspüren von sicherheitsrelevanten Unregelmäßigkeiten.

Mit Windows Intune ist mobiles Applikationsmanagement über alle Geräte hinweg möglich. Unterstützt werden neben den Windows-Plattformen auch iOS und Android.

Das Azure Rights Management kann dank eines Software Development Kits in native Applikationen integriert werden und sowohl in Cloud-, hybriden und On-Premise-Infrastrukturen eingesetzt werden.

Die Vorboten

Als Einzelbaustein gibt es Microsoft Azure AD Premium bereits im April. Außerdem spendiert der Hersteller neue Funktionalitäten für Windows Intune, wie zum Beispiel Funktionen zur Verwaltung von Android-Geräten und zur Unterstützung für Samsung Knox und das kommende Windows Phone Update.

Office für's iPad

Außerdem gab Microsoft bekannt, dass Office ab sofort auch auf dem iPad läuft. Abonnenten von Office 365 können nun auch dort Office-Dokumente bearbeiten. Innerhalb ihrer Lizenzen sind die Office-Apps kostenlos. Sie sind auf Geräten mit dem Betriebssystem iOS 7.0 oder höher nutzbar. □

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