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Nur ein Anbieter kann der Telekom das Wasser reichen

Bereitgestellt von: ama GmbH

Der deutsche Markt für Festnetzanschlüsse ist erstaunlich überschaubar und bewegt sich trotz mehr als einem Jahrzehnt Deregulierung kaum. Es fehlen nach wie vor ernst zu nehmende Wettbewerber, die dem Bonner Telefonriesen und ehemaligen Monopolisten in Bezug auf dessen Marktpräsenz das Wasser reichen könnten. Lediglich Vodafone kommt auf markante Anteile an Festnetzanschlüssen.

Im Gegensatz zum Mobilfunkmarkt zeigt der deutsche Markt für Festnetzanschlüsse kaum Dynamik. Zwar tummeln sich im Festnetzmarkt rund 240 Netzbetreiber, die Sprachtelefondienste anbieten. Wie die jüngste Marktanalyse von ama aufzeigt, kommen jedoch knapp 60 Prozent der Installationen in deutschen Anwenderunternehmen und Behörden vom ehemaligen Monopolisten Deutsche Telekom. Der nächstgrößte Wettbewerber ist Vodafone. Die Briten kommen den jüngsten Erhebungen von ama zufolge auf knapp 19 Prozent der insgesamt gezählten Festnetzanschlüsse. Die weiteren Marktteilnehmer erreichen nur einstellige Installationsanteile. An diesen Marktverhältnissen dürfte sich mittelfristig nur wenig ändern. Analoge Marktstrukturen offenbart der jüngste Tätigkeitsbericht der Bundesnetzagentur, der allerdings den Gesamtmarkt, einschließlich der privaten Anschlüsse, umfasst. Danach kamen im deutschen Telekommunikationsmarkt die Wettbewerber der Telekom 2011 zusammen auf 38 Prozent der Telefonanschlüsse/-zugänge. Lediglich im Bereich der Breitbandanschlüsse sieht das Verhältnis besser aus. Dort erzielten sie einen Anteil von 54 Prozent.

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Publiziert: 19.04.12 | ama GmbH