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CeBIT 10: Funkwerk führt mit Bintec-R neue VPN-Gateways ein

Die R-Generation der FEC-Gateways ist für Mittelständler gedacht

08.02.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler

Die Geräte der Bintec R-Serie ermöglichen es, zwei oder drei Interfaces fürs WAN zu konfigurieren. Das ergibt mehr Bandbreite und der Datenverkehr lässt sich nach Last und Datentyp verteilen.
Die Geräte der Bintec R-Serie ermöglichen es, zwei oder drei Interfaces fürs WAN zu konfigurieren. Das ergibt mehr Bandbreite und der Datenverkehr lässt sich nach Last und Datentyp verteilen.

Funkwerk Enterprise Communications (FEC) stellt mit fünf „R“-Modellen eine neue Generation von Bintec-Gateways vor, die sich insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie für Unternehmenszentralen eignen. Im 19 Zoll Metallgehäuse ist ein, laut Hersteller, „energieeffizientes“ Schaltnetzteil integriert, Die R-Serie wird zur CeBIT 2010 verfügbar sein.

Die R-Gateways von FEC verfügen über fünf Gigabit-Ethernet-Ports, die frei für LAN, WAN oder DMZ konfiguriert werden können. Die Modelle unterscheiden sich durch unterschiedliche DSL-Schnittstellen. Hier ein Überblick:

  • „Bintec R1202“, Gigabit Ethernet VPN Gateway mit ISDN und IPSec für 499 Euro

  • „Bintec R3002“, ADSL 2+ (Annex A & B) VPN Gateway mit Gigabit Ethernet, ISDN und IPSec für 549 Euro

  • „Bintec R4402“, S2M (ISDN) VPN Gateway mit Gigabit Ethernet und IPSec für 1599 Euro

  • „Bintec R3502“, VDSL VPN Gateway mit Gigabit Ethernet, ISDN und IPSec, verfügbar ab dem dritten Quartal, Preis auf Anfrage

  • „Bintec R3802“, SHDSL VPN Gateway mit Gigabit Ethernet, ISDN und IPSec, verfügbar ab Sommer dieses Jahres, Preis auf Anfrage

Das „Bintec Router Redundancy Protocol“ (BRRP) erlaubt es zwei Geräten, im LAN wie ein Gerät zu agieren. Beide verfügen neben ihrer eigenen IP- und MAC-Adresse pro Interface auch über eine gemeinsame virtuelle IP- und MAC-Adresse als Standard-Gateway für das LAN. Fällt eines der Geräte aus, übernimmt automatisch das andere Gerät den gesamten Datenverkehr. Nach Herstellerangaben zeichne sich die Bintec R-Serie durch eine umfangreiche Ausstattung aus. So sind die Gateways je nach Modell beispielsweise mit integriertem ADSL 2+ Modem, für den nationalen und internationalen Einsatz oder mit einem VDSL2-Modem ausgestattet.

Es gibt auch eine Variante mit integriertem SHDSL.bis Modem, mit einer Übertragungsrate von bis zu 22 Megabit sowie ein Gerät mit S2M-Interface.


Ab Werk enthalten ist eine Lizenz für zehn IPSec-Tunnel. Die Geräte sind optional auf bis zu 110 IPSec-Tunnel erweiterbar und bieten laut FEC damit eine der umfangreichsten IPSec Implementierungen am Markt. Bei der Einrichtung eines Systems stellt FEC das Funkwerk Configuration Interface (FCI) bereit, eine web-basierte grafische Benutzeroberfläche mit integrierten Konfigurationsassistenten. u

Neben der R-Serie gibt es ab der CeBIT, die vom 2. bis 6. März in Hannover stattfindet, neun Router der „Bintec RS“-Serie sowie neue VoIP-Media Gateways der „Bintec RT“-Serie.

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