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Um über vier Prozent werden die weltweiten ITK-Umsätze den Marktforschern von Gartner zufolge in diesem Jahr zulegen. Wachstumsmotor sind laut Gartner vor allem Entwicklungsländer. Die in Afrika und dem Nahen Osten generierten Umsätze sollen 2010 um acht Prozent, in Lateinamerika um neun Prozent wachsen. Auch Asien (plus sieben Prozent) und Westeuropa (plus fünf Prozent) liegen über dem Durchschnitt, während in den USA (plus 2,5 Prozent) und Japan (plus zwei Prozent) der Aufschwung schleppender verlaufen soll.
Der Blade-Server-Markt in Deutschland legte im 3. Quartal 2009 um 11,5 Prozentpunkte auf 50,4 Millionen Euro zu. IBM konnte Boden gutmachen und hatte zum Quartalsende einen Marktanteil von 28,1 Prozent. HP steht mit 54,2 Prozent weiterhin auf Platz eins.
Was ITK-Dienstleister als größten Techniktrend der Zukunft bezeichnen – ITaaS –, wird vielfach schon heute angeboten. Um SaaS voranzutreiben, muss die Kompatibilität zu vorhandenen Systemen und die Ausfallsicherheit gewährleistet sein, rät Deloitte.
Deutschlands Banken planen in naher Zukunft, weniger Kredite zu vergeben und die Kosten dafür zu steigern. 57 Prozent rechnen laut einer Ernst-&-Young-Studie dieses Jahr mit mehr Kreditausfällen. 81 Prozent wollen risikobedingt die Zinsen für Firmenkunden erhöhen.
Virtualisierung wird beliebter. Laut einer Studie von Citrix beschäftigen sich nur zehn Prozent der Firmen weltweit nicht damit. Der Anteil der Virtualisierungs-Budgets an den gesamten IT-Ausgaben soll sich von durchschnittlich 15 Prozent 2010 auf 20 Prozent 2014 erhöhen.
Deutsche Mittelständler waren im Dezember 2009 optimistischer als im Vormonat und Vorjahr bezüglich der Umsatzentwicklung in den kommenden drei Monaten. Die Neigung zu IT-Investitionen jedoch war laut IT-Mittelstandsindex von Fujitsu und Techconsult rückläufig. Dennoch lag der Wert der realisierten IT-Ausgaben über dem Vorjahr.
Der E-Commerce boomt. 64 Prozent der deutschen Onlinehändler rechnen 2010 mit mehr Umsatz. Laut einer Studie von ECC-Handel, Tradoria und Trusted Shops fürchten nur fünf Prozent weniger Erlös.
Der deutsche Konjunkturmotor stottert wieder stärker. ZEW-Präsident Wolfgang Franz zufolge zeigt die Januar-Umfrage unter Finanzexperten, dass 2010 „bestenfalls Erholung, aber noch kein Aufschwung“ kommt. Laut GfK-Studie fürchten Konsumenten Lohneinbußen und erwarten eine Abschwächung der wirtschaftlichen Erholung.
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