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Der Bereich Reporting wird laut Aussage der befragten IT-Leiter bereits in drei Viertel der Fälle mit Software unterstützt. Allerdings hält sich dabei nach wie vor Excel hartnäckig als gern genutztes Tool. Der Einsatz von Dashboards und Management Cockpits erfolgt derzeit nur in etwa jedem siebten Unternehmen. Die Studienautoren schließen daraus, dass der mit einem solchen Kennzahlensystem verbundene Aufwand für viele bisher wohl noch zu hoch gewesen ist. Das Thema werde jedoch mit zunehmender Reife der BI-Strategien weiter in den Vordergrund rücken. 45 Prozent der Untersuchungsteilnehmer wollen noch dieses Jahr in Neu- oder Ersatzinstallationen investieren.
Ein Data Warehouse als Grundlage für BI-Anwendungen haben bis jetzt 58 Prozent aufgebaut. Rund ein Viertel will 2010 ein Projekt in diesem Bereich durchführen. Eine zentrale Bündelung der BI-Tools im Rahmen eines Competence Centers (eigenständige BI-Abteilungen) haben bisher nur rund sieben Prozent der Befragten eingeführt.
»Trotz Investitionszurückhaltung in vielen Branchen spüren Unternehmen, dass sie bei Monitoring und Analyse ihrer Geschäftsprozesse noch viel Nachholbedarf haben. Sie wissen, dass sie gerade in Zeiten der Krise vor allem verlässliche Zahlen und Prognosen brauchen. BI wird auf der Liste der strategischen Themen nicht nur ganz oben bleiben, sondern sogar noch an Bedeutung gewinnen«, kommentiert Dr. Marcus Dill, Geschäftsführer von Mayato.
Für die Studie wurden 325 IT-Verantwortliche aus Firmen mit 200 bis 5.000 Mitarbeitern der Branchen Manufacturing, Retail und Transport, Services Industries und Public Sector befragt. 30 Prozent davon waren Betriebe mit 500 bis 999 Mitarbeitern.