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Schwenk zu Intels Atom-Prozessor

Fukato ändert Datacask-Netbook-Spezifikationen in letzter Minute

28.08.2008 | Redakteur: Harry Jacob

Jetzt ist doch noch ein Atom-Gerät daraus geworden: Das zweite Netbook von Fukato erscheint unter dem Namen Datacask Jupiter 1014A.
Jetzt ist doch noch ein Atom-Gerät daraus geworden: Das zweite Netbook von Fukato erscheint unter dem Namen Datacask Jupiter 1014A.

Die Testmuster mit Geode-CPU waren schon raus, doch nun hat sich Fukato entschlossen, das angekündigte Datacask-Netbook doch auf Basis von Intels Atom-Prozessor zu bauen. Im September kommt das Jupiter 1014A für 369 Euro auf den Markt.

Anders als zunächst geplant, wird unter dem Brand Datacask nun doch ein Atom-betriebens Netbook erscheinen. Das Jupiter 1014A basiert auf dem Atom N270 mit 1,6 Gigahertz, ist mit einem Gigabyte RAM ausgestattet und verfügt über ein 10,2-Zoll-Display mit 1.024 x 600 Pixeln. 160-Gigabyte-Festplatte, WLAN, Cardreader, Stereolautsprecher und vollwertige Tastatur sind ebenfalls integriert.

Beim Betriebssystem setzt das Datacask-Modell auf Linux, genauer gesagt auf »Business-Linux« – eine Eigenentwicklung auf Basis von Knoppix, die bereits mit Office-Anwendungen installiert ist. In dieser Ausstattung kostet das Gerät, das als »Business-Subnotebook« vermarktet wird, 369 Euro (UVP). Erhältlich sein soll es ab September. Ab Oktober wird es auch eine Variante mit vorinstalliertem Windows XP geben, der Aufpreis beträgt 30 Euro. Auch die Ausstattung mit Windows Vista sei möglich, teilt das Unternehmen mit.

Ursprünglich hatte Fukato mit anderen Konfigurationen geplant. So war beispielsweise bereits ein Modell »Jupiter 1010A« mit Geode-CPU zum Redaktionstest herausgegeben worden. Aufgrund »intensiver Marktbeobachtungen« hat sich der Hersteller nun für die Atom-Plattform entschieden, die inzwischen »state-of-the-art« geworden sei. Präsentiert wird das Gerät auf der IFA im Resellerparkt, Halle 9, Stand 101. Während der Messe soll noch eine weitere Produktankündigung in diesem Segment erfolgen.

Bildergalerie
Dr. Jürgen Rakow mischt auch weiterhin aktiv in der IT-Branche mit. Derzeit steht die Einführung des Brands »Datacask« von Fukato im Mittelpunkt.Mit dem Festplattenadapter Datacask Merkur 1202 von Fukato lassen sich IDE-Platten schnell anschließen – ohne externes Gehäuse. Mit dem Merkur 1102 steht auch eine SATA-Variante zur Verfügung.
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Erweiterung des Portfolios

Mit dem Atom-Netbook erweitert Fukato das Portfolio der Marke Datacask, das bislang hauptsächlich aus Festplatten und Zubehör besteht. Allerdings, so Fukato-Gründer Dr. Jürgen Rakow im Gespräch mit IT-BUSINESS, wolle man nicht »nur« Festplatten bieten, sondern Modelle mit einem »Extra«. Deshalb gib es neben den mobilen Bus-powered-Harddisks »Pluto« beispielsweise »Kallisto«-Gehäuse für 3,5-Zoll-SATA-Platten, »Io«-NAS-Lösungen, »Venus«- und »Neptun«-Multibay-Lösungen oder beispielsweise die »Merkur«-Adapter, die es ermöglichen, SATA- und IDE-Platten ohne Gehäuse via USB anzuschließen, interessant beispielsweise im Service und für Bastler. Mit »Uranus« hat Fukato zudem eine TFT-Linie im Datacask-Portfolio.

Lesen Sie auf der folgenden Seite, was Fukato im Service bietet und nach welchen Kriterien das Sortiment zusammengestellt wird.

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