Tipps von Controlware zur Bereinigung der Telekom-Übertragungsnetze

Deutsche Telekom schaltet Analognetz ab – so finden Sie Ersatzlösungen

24.07.2009 | Autor / Redakteur: Bernd Stock / Sarah Maier

Bernd Stock ist bei Controlware im Bereich Key Account tätig und betreut Großkunden.

Die Deutsche Telekom AG (DTAG) wird im September ihr analoges Übertragungsnetz auf digital umstellen. Durch die Abkündigung der analogen Festverbindungen ist es zu neuen Herausforderungen auf Kundenseite gekommen. Systemintegrator Controlware hat in diesem Bereich schon Projekterfahrung gesammelt und gibt Tipps.

Ab dem 30. September dieses Jahres fängt die Deutsche Telekom an, ihr Analognetz abzuschalten und zu digitalisieren. Für IT-Dienstleister bedeutet dies, dass sie die Übertragungsdienste, welche die Telekom bisher auf den analogen Festverbindungen zur Verfügung gestellt hat, auf neue Techniken migrieren müssen.

Gleichzeitig hat die Deutsche Telekom beschlossen, ihr Übertragungsnetz zu bereinigen und alle Dienste auf ihr Next Generation Network (NGN) IP-Netz zu überführen. Von dieser Bereinigung sind unter anderem folgende Dienste betroffen:

  • Analoge SFV, Analoge Stromwege
  • Datendirektverbindungen < 2 Mbit/s
  • Leased Line Multi Channel < 2 Mbit/s
  • Access Link < 2 Mbit/s
  • Internationale Leased Line (analog und digital < 2 Mbit/s)
  • Inter Business Link <2 Mbit/s mit Access in Deutschland
  • DxP Business Access, Company Connect 64/128 kBit/s
  • Switched Data Frame Link Plus
  • Intra Select Classic
  • IS MPLS Flex < 2 Mbit/s in Deutschland

Die betroffenen Übertragungsleitungen und Services werden den Kunden von der DTAG gekündigt. Hierbei gibt es im Wesentlichen zwei Kündigungstermine: Analoge Standardfestverbindungen und Stromwege zum 30. September 2009 und alle übrigen Verbindungen zum 30. September 2010. Neben diesen Übertragungsdiensten sollen auch die analogen (POTS) und digitalen (ISDN) Telefondienste bis 2015 durch das NGN-IP-Netz mit DSL-Zugang abgelöst werden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was bei einer Ersatzlösung berücksichtigt werden muss.

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