Managed Service Provider (MSP)

MSP als kompetente IT-Dienstleister

| Autor / Redakteur: Laimingas / Sylvia Lösel

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Im Bereich der IT liefert ein MSP vorab exakt definierte Leistungen für seinen Auftraggeber. Er kümmert sich um die Funktionsfähigkeit der Infrastruktur, hält stets die aktuellste Software bereit und erkennt frühzeitig, welche Probleme in naher Zukunft auftreten können.

Viele IT-Abteilungen - vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen - sind damit überfordert oder müssen ihre Kernaufgaben vernachlässigen, wenn sie sich um Sicherheitsfragen, Storage-Lösungen und ähnliches kümmern müssen.

Vor- und Nachteile einer Kooperation mit einem MSP

Große Unternehmen und Konzerne sind meist in der Lage, eigene Abteilungen für IT-Services zu unterhalten, die auch die Aufgaben eines MSP erledigen. Bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sieht die Situation anders aus. Sie haben nicht die Kapazitäten, um stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein und dieses Wissen jederzeit abzurufen. Hier springt der Managed Service Provider ein. Er sorgt für Abhilfe bei auftretenden Ausfällen der IT-Infrastruktur, hält die Software auf dem Laufenden und kümmert sich beispielsweise um Sicherheitsaspekte bezüglich Viren, Malware und anderen unbefugten Zugriffsversuchen von dritter Seite. Außerdem fällt es einem MSP leichter, flexibel auf Veränderungen zu reagieren, weil er - bedingt durch seinen täglichen Umgang mit der Materie - einen deutlich größeren Erfahrungsschatz und mehr Know-how mitbringt.

Wenn die Durchführung einer Dienstleistung an externe Unternehmen abgegeben wird - gleich welcher Art - entstehen Kosten. Vor allem KMU werden davon häufig abgeschreckt. Andererseits ist ein solcher Posten im Budget Monat für Monat kalkulierbar und ändert sich nicht. Dagegen ist der Schaden, der zum Beispiel durch einen Totalausfall einer IT-Infrastruktur entsteht, nicht abzuschätzen, denn er verursacht nicht nur rein rechnerisch einen beträchtlichen finanziellen Aufwand, sondern führt auch zu Image- und Vertrauensverlusten bei den Geschäftspartnern, die sich vordergründig nicht in Zahlen ausdrücken lassen. Hier gilt es, das Kosten-/Nutzenverhältnis gründlich abzuwägen.

Managed Services sind KEIN Outsourcing

Es gibt noch einen weiteren, grundlegenden Aspekt, der für einen MSP spricht: Beim Outsourcing werden in der Regel Stellen gestrichen oder bestimmte Abteilungen eines Unternehmens ausgelagert. Damit entziehen sich die Aufgabenbereiche, die von anderen Firmen oder Personen übernommen werden, zumindest ein Stück weit der Kontrolle. Die Arbeit von MSP wird dagegen ganz genau definiert und bezieht sich immer nur auf Teilbereiche, etwa die permanente Funktionsfähigkeit von Netzwerken und Servern oder den Schutz gegen Schadsoftware. Die eigenen Mitarbeiter müssen sich um diese Aufgaben nicht mehr kümmern, sondern können sich auf ihre Kerntätigkeit konzentrieren. Gleichzeitig bleiben Leitung und Kontrolle in den Händen der Unternehmensführung.

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