06.03.12 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sylvia Lösel / Sylvia Lösel
Vom Kinderspielzeug bis zum harten Außendienst-Einsatz: Tablets gibt es jetzt für alle Lebenslagen. Vier Beispiele von Acturion, Fujitsu, Coby und Archos verdeutlichen, dass die Flachrechner sich inzwischen auch für Individualisten lohnen.
2011 wurden in Deutschland 2,1 Millionen Tablet-Computer verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Absatzplus von 162 Prozent. Die Geräte kosteten im Schnitt 534 Euro, ein Preisrückgang um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz mit Tablets stieg um 141 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Das sind Zahlen die der Bitkom Ende Februar veröffentlichte. „Der Bedarf an Smartphones, Tablets und anderen Geräten für den mobilen Internetzugang wird auch in Zukunft weiterhin rasant wachsen“, sagt René Schuster, Mitglied des Bitkom-Präsidiums.
Grund genug, die Palette der Flunder-Rechner deutlich auszuweiten. Statt Standardkost, gibt es immer mehr Nischenanbieter, die spezielle Zielgruppen anvisieren. Dies sind sowohl Unternehmen, die Tablets im Außeneinsatz, unter Extrembedingungen oder mit speziellen Sicherheitsanforderungen einsetzen möchten; aber auch Zielgruppen wie Kinder oder Arbeitnehmer, die ihr Tablet sowohl privat wie auch beruflich nutzen möchten. Auf der CeBIT gibt es für all diese Bedürfnisse und Zielgruppen Produkte zu sehen.
Das bayerische IT-Systemhaus Acturion vertreibt mit dem Motion CL900 SlateMate ein Tablet, das mit Magnetkartenleser und Scannerfunktion ausgestattet ist. Damit hat das Unternehmen die Zielgruppe von Einzelhändlern und Logistikunternehmen im Visier. Durchgezogene Kundenkarten oder Ausweise liest das Lesegerät gemäß ISO 7810 und 7811 ein. Die Scan-Funktion erfasst von Barcodes bis QR-Code alle üblichen Kodierungen: Bestandsstatus und Verfügbarkeitsinformationen erscheinen dann auf dem 10,1-Zoll-Touch-Display. Dank Aluminiumlegierung in Innenrahmen ist das Tablet äußerst robust. Es übersteht Stürze aus rund 1,20 Meter, kann mit Feuchtigkeit, Staub und extremen Temperaturen umgehen. Das Display, das HD-Qualität bietet, ist aus Gorilla-Glas gefertigt. Im Inneren verrichtet ein Intel-Atom-Z670-Prozessor mit 1,5 Gigahertz Taktfrequenz seinen Dienst. Als Betriebssystem ist Windows 7 an Bord. Das Gerät ist für rund 2.100 Euro (UVP) zu haben.
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