02.09.2008 | Redakteur: Andreas Bergler
Einen 2006 durchgeführten Test der neuen Blackberry-Anwendung im Vertriebsinnendienst nutzte das Team um Pollmann und Preuß, um die Oberfläche weiter zu verfeinern und einige Fehler zu beheben. So hatte die Software bereits ihre Reifephase durchlaufen, als die ersten Außendienstler ihre Geräte erhielten. Von der Anzeige des Stammblattes über offene Aufträge und Warengruppenumsätze bis hin zu Rechnungen und Zahlungseingängen blieb aus ihrer Sicht unterwegs kein Informationsbedarf mehr offen. »Nach und nach hat sich der Blackberry sogar im Kundengespräch etabliert, etwa um Lieferzeiten oder kundenspezifische Preise abzurufen«, berichtet Pollmann. »Im Vergleich zu einem Notebook ist das Gerät wesentlich schneller einsatzbereit und stört den direkten Kundenkontakt kaum.«
2007 wurden schließlich alle 25 Außendienstmitarbeiter mit der neuen Blackberry-Generation »Pearl« ausgerüstet. Mittlerweile kommen die Geräte auch in der Geschäftsleitung und im Einkaufs-Außendienst zum Einsatz. Seit die von Anfang an mehrsprachig ausgelegte Anwendung auch in englischer Übersetzung zur Verfügung steht, sind sogar sechs Mitarbeiter in der neuen Niederlassung in Dubai angebunden.
Eine letzte Papierinsel blieb Weicon bis weit in das Jahr 2007 erhalten: Die vom Außendienst täglich per Telefax an die Zentrale übermittelten Besuchsberichte und Tagesberichte mussten dort von Mitarbeitern mühsam wieder abgetippt werden. »Mittlerweile sind die Heimbüros alle per DSL und VPN an unsere Zentrale angeschlossen und nutzen das Web-basierte Berta plus«, erläutert Pollmann. »Seitdem erfassen die Kollegen ihre Berichte selbst in einer Browser-Anwendung« – womit auch die letzte Hürde auf dem Weg zum papierlosen Außendienst genommen wurde.
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