Kosten, Bandbreitenbedarf und Technik schüren Skepsis

Mobile Videokommunikation: Trend oder Flop?

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Der Einsatz von mobiler Videokommunikation löst in vielen Unternehmen noch immer Skepsis aus. Unify möchte diese Bedenken zerstreuen.
Der Einsatz von mobiler Videokommunikation löst in vielen Unternehmen noch immer Skepsis aus. Unify möchte diese Bedenken zerstreuen. (Bild: Unify)

Noch haben sich mobile Videokonferenzsysteme nicht am Markt durchgesetzt, obwohl technische Optionen parat stehen, die Abhilfe für viele Schwierigkeiten im Umgang mit Videokonferenzen versprechen. Unify erklärt, wie Unternehmen von der Technologie profitieren können.

Hoher Preis, Belastung für die IT-Infrastruktur und Skepsis gegenüber dem Nutzen von Video – Unified-Communications-Anbieter Unify zeigt Lösungswege für die drei häufigsten Sorgen, die Unternehmen davon abhalten, mobile Videokonferenzsysteme zu implementieren.

Hoher Preis und schwierige Bedienung

Videotechnik war in Unternehmen bisher typischerweise nur in Konferenzräumen installiert. In den meisten Firmen hört daher das „Experiment Videokommunikation“ unterhalb der Vorstandsebene auf, von gelegentlichen Videokonferenzen mit wichtigen Kunden einmal abgesehen. Hohe Anschaffungs- und Supportkosten für spezielle Video-Endgeräte haben viele Anwender abgeschreckt. Die teuren Systeme sind in der Regel zudem sehr kompliziert zu bedienen und erfordern einiges an Vorbereitung. Sie sind deshalb für spontane Meetings weniger geeignet und bei vielen Mitarbeitern unbeliebt.

In beiderlei Hinsicht können Firmen vom Einsatz von Notebooks, Smartphones und Tablets profitieren. Viele dieser Geräte sind mittlerweile serienmäßig mit Kameratechnik ausgestattet. Das erleichtert die Videokommunikation im Unternehmen erheblich. Hohe Investitionen in spezielle Video-Endgeräte für die Mitarbeiterebene sind damit passé. Mitarbeiter können zudem auf die intuitiv bedienbaren Technologien zurückgreifen, die sie auch im Alltag nutzen. So verlangen Videokonferenzen nicht länger das Studium langer Anleitungen und damit notwendiges Spezialwissen. Jeder der telefonieren kann ist ab sofort in der Lage, genauso einen Videoanruf zu führen. Moderne Lösungen ermöglichen Firmen auch, ihre Investitionen in bestehende isolierte Videokonferenztechnik zu schützen und diese in ein Kommunikationssystem mit einheitlicher Bedienoberfläche einzubinden. Unify unterhält in diesem Bereich eine enge Kooperation mit Polycom.

Herausforderung für die IT-Infrastruktur

Mobile Videokonferenzsysteme beanspruchen verglichen mit anderen Applikationen viel Bandbreite. In zahlreichen Unternehmen herrschen Bedenken, dass die Infrastruktur den Ansprüchen solcher Anwendungen nicht gewachsen ist. Dabei kommt es bei mobilen Videokonferenzsystemen, ähnlich wie bei anderen Unified-Communications-Anwendungen, auf die zentrale Verwaltung des Netzwerks an. Nicht nur die Leistungsfähigkeit der Umgebung, sondern vor allem das intelligente Management ist entscheidend. Über eine zentrale Plattform kann die IT-Abteilung beispielsweise nur bestimmten Mitarbeitern Zugriff auf leistungsintensive Anwendungen gestatten. Auf diese Weise ist es möglich, mobile Videokonferenzsysteme schrittweise einzuführen, ohne die Infrastruktur an ihre Grenzen zu bringen. Zudem lassen sich auch die unterschiedlichen Endgerätetypen wie Tablets oder Smartphones über eine zentrale Managementplattform verwalten und absichern. Der Einsatz von neuen Videocodierungstechnologien tut ein Übriges und erlaubt Bandbreiteneinsparungen von bis zu 50 Prozent gegenüber derzeit etablierten Verfahren.

Cloud-Angebote sind eine weitere Option, um Probleme bei Skalierbarkeit und Bandbreite zu umgehen. Cloudbasierende mobile Videokonferenzen eignen sich hervorragend, um plötzliche Nutzeranstürme und schnelles Wachstum auszugleichen.

Nutzen von Video ist oft noch eine Unbekannte

Sprachtechnik ist in Unternehmen allgegenwärtig. Warum sollten Firmen ein weiteres System ausbauen und Video zum festen Bestandteil der Kommunikation machen? Viele Verantwortliche verlassen sich lieber auf Bewährtes, anstatt sich mit bisher unerprobter Technik auf ein Risiko einzulassen. Mit mobilen Geräten lässt sich Videokommunikation heutzutage aber sehr einfach breit im Unternehmen verankern. Im direkten Gegensatz zu Systemen früherer Tage ermöglichen moderne Plattformen, verschiedene Kommunikationskanäle in einer Oberfläche zusammenzuführen. Egal ob im Konferenzraum oder am Desktop-PC, Tablet oder Smartphone, Videokommunikation ist von überall aus verfügbar. Diese Flexibilität bietet dem Mitarbeiter mehr Freiräume, wann und von wo aus er an Meetings teilnimmt. Die Möglichkeit, mit Video viel mehr Information als über reine Sprache zu übermitteln, macht Konferenzen effizienter und weniger ermüdend. Zudem lassen sich weitere UC- und Collaboration-Funktionen integrieren. So gelingt die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht unter Kollegen und Partnern auch über weite Distanzen hinweg. Mitarbeiter in virtuellen Teams können spontan oder regelmäßig, aber immer unkompliziert, persönliche Gespräche führen.

Mobile Technologie erlaubt auf diese Weise eine neue Art des Zusammenarbeitens. Besonders junge Beschäftigte, bei denen Smartphones und Tablets fester Bestandteil des Alltags sind, wünschen sich diese intuitive bedienbare Technik, die Spaß macht, auch am Arbeitsplatz. Zudem greifen auch Angestellte, die vorwiegend mobil arbeiten und viel reisen, von unterwegs auf Videodienste zu. Unternehmen profitieren so von motivierten Mitarbeitern und einer erhöhten Produktivität.

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42660722 / Technologien & Lösungen)