Händler werden Apple-Autorized Reseller

Mobilcom-Debitel: „Wer fragt, verkauft!“

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Maier

Mobilcom-Debitel testet seine Filialen mittels Mystery-Shopping.
Mobilcom-Debitel testet seine Filialen mittels Mystery-Shopping.

Mit günstigen Flatrates, hochwertigen Geräten und viel Drumherum will sich Mobilcom-Debitel von der Konkurrenz abheben. Dabei zieht der Mobilfunkanbieter mit der Zusammenarbeit mit Gravis ein Ass aus dem Ärmel.

Mobilcom-Debitel ist nun endgültig ein Unternehmen, auch die Migration der zuvor getrennten IT ist problemlos verlaufen. „Der Rucksack ist weg und wir können uns wieder in Ruhe unseren Partnern widmen, die wir vergangenes Jahr vielleicht ein wenig vernachlässigt haben“, erklärte Berndt Pföhler, Leiter Vertrieb sowie Mitglied der Geschäftsführung. Obwohl man bei Mobilcom-Debitel den Blick zeitweise nicht ganz so am Markt hatte, konnte der Mobilfunkanbieter sich gegen die Wettbewerber gut positionieren.

Dazu trug unter anderem die Flatrate-Tarife „Flat Smart“ und „Flat 4 you“, wie Pföhler betont: „78 Prozent aller verkauften Tarife im Fachhandel liegen bei uns über 20 Euro im Monat. Im Vergleich zum Vorjahr ist uns so eine zehn prozentige Aufschaltungssteigerung gelungen. Zudem hat sich die Kundenqualität verbessert.“ Auch der Umsatz mit Hardware habe sich verdoppelt. Die Zahl der zur Marke gehörenden Shops beläuft sich aktuell auf rund 550. Diese unterteilen sich sowohl in Mobilcom-Debitel eigene Läden, wie auch in Franchise-Nehmer.

Ausblick auf 2012

Im kommenden Jahr möchte der Mobilfunkanbieter sein mit den Partnern regeneriertes Volumen noch einmal um zehn Prozent steigern. Dabei fasst Mobilcom-Debitel auch ein anorganisches Wachstum ins Auge. In die Hand spielen dem Unternehmen dabei die Netzbetreiber, die ihre eigenen Partner derzeit durch eine Direktvertriebsstrategie verärgern. „Wir haben keine Chance gegen die Läden der Netzbetreiber, wenn wir bei unseren Partnern nur mit Geld argumentieren“, stellt Pföhler fest. „Wir müssen aggressiv in den Markt gehen.“ Das bedeutet auch, einige Erwartungen an die Händler zu stellen. So überprüft Mobilcom-Debitel regelmäßig durch Mystery-Shopping die Verkaufsstrategien ihrer Partner und geben diesen Feedback, was sie besser machen können. Dabei haben sie drei Todsünden ausgemacht (siehe Kasten). Die Ergebnisse aus dem Mystery-Shopping fließen ebenfalls in Schulungen ein. So läuft derzeit ein Training mit dem Namen: „Wer fragt, verkauft!“.

Was sich Mobilfunk-Debitel außerdem auf die Fahnen geschrieben hat und mehr über die Möglichkeit, „Apple-Autorized Reseller“ zu werden, erfahren Sie auf Seite zwei.

Ergänzendes zum Thema
 
Die drei Todsünden beim Verkauf
 
Darum kauft der Händler bei Mobilcom-Debitel statt beim Distributor

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