Dateidubletten und Speicherfresser finden

Mit kostenlosen Storage Tools Platz schaffen im Datenspeicher

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Rainer Graefen

Falschfarbenbild der Speicherplatzbelegung einer Festplatte.
Falschfarbenbild der Speicherplatzbelegung einer Festplatte.

Man kann sich ein Speichersystem anschaffen, das Thin Provisioning und Auto Tiering beherrscht, man kann seinen Speicher aber auch selbst aufräumen. Unser Autor stellt Ihnen bekanntere und unbekanntere und teilweise kostenlose Tools für den Frühjahrsputz der Festplatte vor.

Viele Hersteller, darunter auch Hersteller von FC-Fabrics und Netzwerkanalyse-Tools, besitzen Software-Werkzeuge, mit denen sie die installierte und verbrauchte Speicherkapazität beim Kunden messen. Als Unterpunkt werden dabei häufig auch noch die Datentypen, Datengröße und andere Aspekt erfasst. Auch Microsoft bietet in der Sysinternals-Tool-Sammlung Programme, die bei der Speicheranalyse helfen. Angenehm für den Anwender, dass nicht nur die MS-Tools nicht installiert werden müssen und über eine Kommandozeile verfügen. So hilfreich diese Tools für Anwender sein können, sie werden häufig nur auf Nachfrage als Voll- oder Demoversion zur Verfügung gestellt.

Unternehmen, die große Datenmenge zu speichern haben, könnten sich mit diesen Werkzeugen an das gezielte Aufräumen ihrer Speichersysteme machen und so ein größere Menge an Speicherplatz durch die Beseitigung von Kopien und das Löschen veralteter Daten einsparen. Als angenehmer Zusatznutzen verringert sich nicht nur der Platzbedarf bei der täglichen Datensicherungen und damit der Zeitbedarf für die Sicherung.

Sysinternal Diskview - Speicheranalyse von Microsoft

DiskView zeigt zum Beispiel in einer grafischen Oberfläche die Dateien auf dem Datenträger an und wieviel Speicherplatz diese belegen. Über das Textfeld Highlight wählen Administratoren Dateien aus die DiskView hervorheben soll.

Per Klick auf eine einzelne Datei ist zu sehen, wieviel Speicherplatz diese belegt. Durch Doppelklick auf einen Bereich, sind weitere Informationen zu sehen. Im unteren Bereich wählen Administratoren den vom Tool zu scannenden Datenträger, sowie den Zoomlevel aus. DiskView hilft auch dabei, die Fragmentierung einer Datei anzuzeigen.

Visualisieren und drill down

Mit dem Tool können Administratoren den Gebrauch der Festplatten genau visualisieren und anzeigen lassen auf welchem Cluster sich die ausgewählte Datei befindet. Die Ausgabe lässt sich exportieren. Das Tool ist hilfreich beim Auffinden von großen Dateien auf den Datenträgern, um Speicherplatzfresser zu eliminieren oder auf andere Datenträger auszulagern.

Zoomen Administratoren im unteren Bereich bis auf die einzelnen Cluster des Datenträgers, lässt sich per Klick auf einen Cluster anzeigen, welche Datei im entsprechenden Bereich gespeichert ist. Außerdem hebt DiskView alle weiteren Cluster hervor, in denen andere Teile der Datei ebenfalls gespeichert sind.

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