Windows 10 Upgrade

Microsoft macht Windows 10 nun zum „Empfohlenen Update“

| Redakteur: Sebastian Gerstl

Microsoft macht ernst: Das Windows-10-Upgrade ist nun offiziell ein "Empfohlenes Update" - und wird unter Umständen nun automatisch auf dem Rechner von Nutzern installiert.
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Microsoft macht ernst: Das Windows-10-Upgrade ist nun offiziell ein "Empfohlenes Update" - und wird unter Umständen nun automatisch auf dem Rechner von Nutzern installiert. (Bild: Microsoft)

Microsoft macht ernst: Wer sich bislang dem Windows-10-Upgrade noch verweigert hat, sollte einen Blick in seine Update-Einstellungen werfen. Denn Nutzer von Windows 7 und 8.1, die die Bereitstellung Empfohlener Updates automatisch aktiviert haben, bekommen ab sofort das Windows-10-Upgrade automatisch installiert, wenn sie das Upgrade nicht ablehnen.

Der Umstieg auf Windows 10 bleibt im Grunde genommen weiterhin optional, auch wenn Microsoft mit dem Upgrade-Symbol schon seit Monaten Nutzer von Windows 7 und 8.1 zu einem Umstieg auf das neueste OS drängt. Nun hat Microsoft dem Windows-10-Upgrade offiziell den Status eines „Empfohlenen Updates“ verliehen.

Was das für den Endverbraucher bedeutet: Wer in seinen Einstellungen zum Windows-Update unter Windows 7 und Windows 8.1 neben der Automatischen Update-Installation auch die Bereitstellung Empfohlener Updates aktiviert hat, bekommt bei der nächsten Systemaktualisierung automatisch Windows 10 heruntergeladen und, wenn man Windows 10 zuvor bereits reserviert hat, gleich installiert. Hat man Windows 10 noch nicht reserviert erscheint vor dem Upgrade noch einmal eine Abfrage, ob eine Installation zu diesem Zeitpunkt durchgeführt werden soll oder nicht - man hat also noch einmal eine Möglichkeit, die Installation noch nicht durchzuführen.

Will man auch auf den automatischen Download verzichten, sollte der Nutzer die Einstellung zur automatischen Bereitstellung empfohlener Updates deaktivieren – der Anwender bekommt dann allerdings unter Umständen auch andere empfohlene Sicherheits- oder Performance-Updates nicht mehr automatisch.

Microsoft begründet diesen Schritt damit, dass man Kunden den Umstieg auf Windows 10 noch leichter machen möchte. Anwender, die das Upgrade auf Windows 10 bereits reserviert hatten, bekämen so nun eine einfacheren Download- und Installationsvorgang bereitgestellt. Das Upgrade sei aber weiterhin nur empfohlen, nicht verpflichtend: Nach einer Installation von Windows 10 hat der Nutzer 31 Tage Zeit, den Vorgang wieder rückgängig zu machen.

Für diejenigen, die mehr Kontrolle über die Windows-10-Upgradebenachrichtigung und den automatischen Updatevorgang haben wollen, hat Microsoft eine detaillierte Support-Seite eingerichtet (es existiert auch eine deutschsprachige Fassung, die aber offensichtlich rein automatisiert übersetzt wurde). Hier wird unter anderem beschrieben, unter welchen Umständen ein Anwender die Windows-10-Installation weiterhin blockieren kann.

Nach der Analysewebsite Netmarketshare hat Windows 10 im Januar 2016 erstmalig eine größere Nutzerbasis als Windows XP erreicht. Microsoft selbst spricht von mehr als 200 Millionen Anwendern, die das neue Betriebssystem installiert haben.

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Ich frage mich nur, wer denn die dadurch entstehenden Schäden bezahlt. Gerade gestern habe ich...  lesen
posted am 06.02.2016 um 13:14 von Unregistriert


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