Service nach Richtlinie MiFID II

Messaging-Service für die Finanzbranche

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

HeyWire und Colt starten für Finanzdienstleister einen mobilen Messaging-Service nach MiFID-II-Vorgaben.
HeyWire und Colt starten für Finanzdienstleister einen mobilen Messaging-Service nach MiFID-II-Vorgaben. (Bild: Colt/HeyWire)

Der für Colt-Kunden in Europa verfügbare Business Messenger von HeyWire erfüllt, so die Anbieter, Sicherheits- und Compliance-Anforderungen der Finanzbranche, da er u.a. Geschäftsdaten verschlüsselt und auf Unternehmenssystemen statt auf Endgeräten speichert.

Mit der Messaging-App, die Colt und HeyWire zufolge den Vorgaben der Finanzmarktrichtlinie MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive) entspricht, sei es Mitarbeitern von Finanzdienstleistungsunternehmen möglich, über ihren Desktop-Computer oder ihr mobiles Endgerät Textnachrichten zu senden und zu empfangen. Beim Einsatz des eigenen mobilen Endgeräts werde die persönliche Mobilfunknummer nicht veröffentlicht.

Der Dienst verwende die Nummern der Festnetztelefone und Standard-SMS-Textnachrichten und biete daher zwei Vorteile: Zum einen könnten Finanzdienstleister mit dem Business Messenger den Informationsfluss und die Kundenbeziehung aufrechterhalten, auch wenn einzelne Mitarbeiter ihre Position wechseln, zum anderen müssten Kunden keine App auf ihrem Endgerät installieren.

Nach Angaben von Colt und HeyWire sind alle Nachrichten, die über den Business Messenger versendet werden, nach dem AES-256-Level verschlüsselt – sowohl bei der Übertragung als auch der Speicherung auf den Geräten. Unternehmen könnten wählen, ob sie alle Nachrichten über den unternehmenseigenen Daten- oder E-Mail-Server versenden möchten oder über die gehostete Cloud von HeyWire.

Der Business Messenger von HeyWire werde durch das Netzwerk von Colt unterstützt und sei derzeit in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, den Niederlanden und Spanien verfügbar. Je nach Kundenanforderungen soll der Service auch in anderen Ländern ausgerollt werden. Die mobile App könne sicher in bestehende Mobile-Device-Management-Umgebungen von Unternehmen eingefügt werden und stehe auch voreingestellt bei Salesforce.com zur Verfügung.

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