13.12.11 | Redakteur: Peter Schmitz

In einer weltweiten IT-Studie konnte Citrix Systems erstmals belegen, dass eine Mehrzahl der deutschen IT-Verantwortlichen in der Desktop-Virtualisierung einen sinnvollen Schutz für mobile Endgeräte sehen. Knapp 56 Prozent aller befragten IT-Entscheider wollen in den nächsten zwei Jahren auf virtualisierte Desktops setzen.
Für den Citrix Security Index (pdf) befragte Citrix Systems weltweit IT-Verantwortliche nach ihrer Meinung zum Thema Sicherheit, in Verbindung mit Virtualisierung. Wichtigstes Ergebnis der unabhängigen Studie ist, dass in Deutschland etwa 82 Prozent der Befragten, die virtualisierte Desktops in den nächsten Jahren einsetzen wollen, den Hauptvorteil in der Verbesserung der IT-Sicherheit sehen.
In der Umfrage gaben Deutschlandweit 56 Prozent der Befragten an, dass sie in ihrem Unternehmen in den nächsten zwei Jahren virtuelle Desktops einsetzen wollen. Dieser Wert liegt etwa ein Prozent über dem weltweiten Durchschnitt. Die größten Vorteile der Desktop-Virtualisierung sind nach Ansicht der befragten IT-Professionals die sichere Integration von mobilen Endgeräten ins Unternehmensnetzwerk und außerdem ein besserer Schutz der genutzten Daten und Anwendungen.
Desktop-Virtualisierung bringt den Unternehmen einige neue Möglichkeiten, Daten und Anwendungen gegen unbefugten Zugriff zu schützen. So sehen 59 Prozent der befragten deutschen IT-Verantwortlichen einen großen Vorteil darin, Desktops sofort nach Verlust des Endgeräts sperren zu können. 56 Prozent der Befragten nannten auch die Möglichkeit zur Isolation von Malware als sehr vorteilhaft.
Die Löschung von Daten auf mobilen Endgeräten mittels Remote Access sehen in Deutschland dagegen nur 22 Prozent der IT-Verantwortlichen als Vorteil der Virtualisierung an. Mit 98 Prozent fast einhellig, sind sich die befragten IT-Entscheider aber darin einig, dass Desktop-Virtualisierung eine gute Methode ist um Systeme vor Bedrohungen zu schützen.
Die Umfrage zum Citrix Security Index wurde vom unabhängigen Meinungsforschungsinstitut Vanson Bourne unter 1100 IT-Verantwortlichen in insgesamt 11 Ländern durchgeführt. Neben Deutschland waren IT-Professionals in Australien, Brasilen, China, Frankreich, Großbritannien, Indien, Japan, Kanada, den Niederlanden und den USA beteiligt. Drei Viertel der Befragten kamen aus Firmen mit 1000 oder mehr Mitarbeitern, ein Viertel aus Unternehmen mit 500 bis 1000 Mitarbeitern.
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