Zahlen auf einen Blick im Marktbarometer

Die In- und Out-Themen der ITK-Branche in der KW 25

20.06.2011 | Redakteur: Katrin Hofmann

Erst abheben, anschließend abstürzen: Zahlreichen Trendthemen ergeht es so.

Von den Virtualisierungsplänen über den PC-Absatz bis hin zum UC-Einsatz im Mittelstand. Regelmäßig zeigt IT-BUSINESS an dieser Stelle die Trends – aber auch Flops – im auf wesentliche Fakten komprimierten Überblick.

Am häufigsten schon heute eingesetzt wird Server Based Computing.
Am häufigsten schon heute eingesetzt wird Server Based Computing.

Trotz Vorteilen, die sich Firmen von der Client-Virtualisierung versprechen, sind die Planungen derzeit einer Studie der Experton Group zufolge eher verhalten. Application Streaming und VDI sind am häufigsten geplant. Beim Application Streaming werden Applikationen paketiert und auf dem Client in einer Sandbox betrieben, bei VDI ein kompletter Desktop zentral auf einem virtualisierten Server bereitgestellt. Bei Managed Desktop VM wird ein zentral gemanagtes Client Image an die Clients verteilt, beim Server Based Computing auf zentral betriebene Anwendungen zugegriffen.

IDC senkt PC-Absatz-Prognose

Dennoch soll der Markt bis 2015 zulegen.
Dennoch soll der Markt bis 2015 zulegen.

IDC rechnet dieses Jahr mit einem weltweiten Wachstum der PC-Verkaufszahlen um nur noch 4,2 Prozent. Noch im Februar waren die Analysten von einem Plus von 7,1 Prozent ausgegangen. Gründe seien unter anderem das Schrumpfen des PC-Markts im ersten Quartal, Sättigungseffekte und konkurrierende Produkte.

Security-Software ist beliebt

Symantec ist am umsatzstärksten.
Symantec ist am umsatzstärksten.

Den Marktforschern von Gartner zufolge wuchs der weltweite Security-Software-Umsatz 2010 um zwölf Prozent. Das stärkste Wachstum erlebte der Fünftplatzierte EMC, der seinen Erlös um knapp 26 Prozent steigern konnte.

Trends

  • Gartner zufolge hat der weltweite Markt für externe Plattenspeicher trotz wirtschaftlich schwieriger Situationen die Erwartungen übertroffen. Im ersten Quartal 2011 machte der Markt fünf Milliarden US-Dollar aus. Das entspricht einem Anstieg von 14,1 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2010.
  • Im ersten Quartal sank die Zahl der Insolvenzen deutscher Firmen laut Bürgel um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Für 2011 rechnet die Wirtschaftsauskunftei mit bis zu 30.000 Pleiten – was dem Niveau vor der Finanzkrise entsprechen würde.
  • Der Mittelstand wendet sich einer Studie der Experton Group zufolge zunehmend dem Thema Unified Communications zu. Die deutschen Mittelständler werden der Erhebung zufolge in diesem Jahr 22 Prozent mehr für UC-Produkte ausgeben als 2010.
  • Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen hat sich im Mai verbessert. Der im Auftrag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX von D&B Deutschland erstellte Zahlungsindex legte damit bereits den 24. Monat nacheinander zu
  • 83 Prozent der deutschen Unternehmen erlebten 2010 Datenverluste. Laut einer Erhebung des Security-Spezialisten Check Point Software Technologies und vom Ponemon Institute ist eine der Hauptursachen dafür das mangelnde Sicherheitsbewusstsein zahlreicher Anwender.


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