Glasfaserausbau durch fehlende Regulierung und Förderung blockiert

Warum Deutschland beim Breitband anderen Ländern hinterher hinkt

16.04.2010 | Redakteur: Sarah Maier

Klaus Pollak, Head of Consulting bei Keymile

Im europäischen Vergleich belegt Deutschland beim Glasfaserausbau für Breitband-Internet einen der hinteren Ränge. Klaus Pollak, Head of Consulting bei Keymile, erklärt, warum die hiesige Breitband-Initiative der Bundesregierung nicht wirklich hilfreich ist.

Keymile ist Hersteller von Datenübertragungssystemen der nächsten Generation. Zu den Kunden gehören Carrier wie Deutsche Telekom. Aber auch Unternehmen wie Die Bahn oder verschiedene Stadtwerke. Aufgrund der Produktpalette kennt man sich mit der Netzwerk-Problematik der Carrier hierzulande aus. So gehört beispielsweise die Multi-Service-Zugangsplattform Mile-Gate in das Keymile-Portfolio, welches die Anbindung an Kupfer- und Glasfaserleitungsnetze, Multiplexing, Verschaltung von Datenströmen sowie Breitbanddaten-Aggregation in nur einer Netzkomponente ermöglicht. Dabei unterstützt Mile-Gate eine Vielzahl traditioneller und neuer Netzdienste wie Telefonie, Breit- und Schmalband-Datenübertragung oder IP-TV.

Die am häufigsten verwendete Netzwerktechnik für die Breitbandübertragung in Privathaushalten ist hierzulande noch mit ADSL realisiert. VDSL ist jedoch im Kommen. VDSL bedeutet, dass das Glasfaserkabel nur bis zu den grauen Kabelverzweigerkästen gelegt wird und nicht direkt in die Gebäude. Große Städte, wie Berlin, werden so beispielsweise von der Deutschen Telekom versorgt. Zudem bauen von Stadtwerken betriebene Second Carrier ihre Netze diesbezüglich aus. Für die meisten der größeren Telekom-Wettbewerber rechnet sich das nicht, denn beim Glasfaserausbau ist ein Return on Investment innerhalb von zwei bis drei Jahren nicht möglich. Stadtwerk-Betreiber investieren hingegen auch langfristig.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum Pollak die Wirkung der Breitbandinitiative bezweifelt.

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