PC-Markt in Deutschland im vierten Quartal 2008

Beachtliches Absatzplus bei PCs trotz Wirtschaftsabschwung

03.02.2009 | Redakteur: Katrin Hofmann

Mobil ist und bleibt Trumpf.

Das hohe Interesse an Note- und Netbooks hat die Absatzzahlen von Computern im vierten Quartal hierzulande schwarz gefärbt. Im roten Bereich dagegen landeten die Verkaufszahlen von Desktop-Rechnern. Federn musste vor allem FSC lassen.

Es ist vor allem die hohe Nachfrage nach Notebooks, die nach wie vor die PC-Absätze entscheidend antreibt. Den Marktforschern von Gartner zufolge wurden hierzulande im vierten Quartal 2008 knapp vier Millionen Rechner abgesetzt. Das entspricht einem Wachstum von zirka 13,5 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2007.

Von den knapp vier Millionen Geräten waren 2,57 Millionen Notebooks. Von diesen wurden 36 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum verkauft. Mobile PCs machen damit rund 66 Prozent des Rechnerabsatzes aus. Jedes fünfte der Notebooks – rund eine halbe Million Stück – war zudem ein besonders kleines Gerät, ein Netbook. Ganz anders stellt sich die Marktlage bei Desktop-Rechnern dar: Die Verkaufszahlen brachen hier um 14 Prozent ein.

Beim Blick auf das Ranking der absatzstärksten PC-Anbieter in Deutschland fällt Fujitsu Siemens Computers (FSC) mit einem Minus von fast 17 Prozent ins Auge. Alle anderen der Top-Fünf-Anbieter – namentlich HP auf Rang eins, Acer auf dem zweiten Platz, der Viertplatzierte Medion und der Fünfte Dell – konnten ein zweistelliges Absatzplus für sich verbuchen.

Damit rutscht FSC von Rang eins, den der Hersteller noch im vierten Quartal 2007 belegt hatte, auf Rang drei. Den Rückgang bei FSC begründen die Analysten mit der Verschmelzung mit Fujitsu und der damit einhergegangenen »unvermeidlichen Konzentration auf interne Themen«, die Umstrukturierung betreffend. Dadurch hat es Gartner zufolge FSC lediglich geschafft, seine Spitzenposition im Desktop-Segment beizubehalten.

Absatzwachstum auch in Westeuropa

In Westeuropa wurden im vierten Quartal 2008 20,1 Millionen PCs verkauft. Das entspricht einem Plus von rund zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im gesamten vergangenen Jahr konnten in Westeuropa rund 66 Millionen mobile und stationäre Rechner an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht werden. Das waren 17,2 Prozent mehr als noch 2007.


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