Fachkräftemangel an erster Stelle

Lünendonk identifiziert Herausforderungen für Technologie-Berater

28.07.2008 | Redakteur: Sarah Maier

Lünendonk hat den Fachkräftemangel, den Preiswettbewerb und die Globalisierung als Herausforderungen für die nächsten beiden Jahre identifiziert.

Die Marktforscher von Lünendonk sehen den Fachkräftemangel als wichtigste Herausforderung der Technologie-Berater und Engineering-Services-Anbieter. Es folgen Preiswettbewerb und Globalisierung in der Aufzählung.

Für die Studie »führende Anbieter on Technologie-Beratung und Engineering Services in Deutschland« befragten die Analysten von Lünendonk die 40 wichtigsten Unternehmen der Branche nach ihren künftigen Strategien.

Als besonders schwerwiegende Herausforderung wurde dabei der Fachkräftemangel genannt. Deshalb planen 80 Prozent der Umfrageteilnehmer, ihre Aufwendungen für Weiterbildung in den kommenden beiden Jahren zu steigern. 20 Prozent gehen von gleich bleibenden Ausgaben aus. Im Jahr 2007 wurde durchschnittlich 2,8 Prozent des Umsatzes in die Weiterbildung der Mitarbeiter investiert.

»Für die Anbieterunternehmen ist das Thema Weiterbildung gleich aus mehreren Gründen enorm wichtig«, erklärt Hartmut Lüerßen, Partner von Lünendonk in Kaufbeuren. »Die Weiterbildung ist nicht nur wichtig, um die Ingenieure und Berater in den neuesten Technologien und Methoden zu schulen, sie hat neben der Unternehmenskultur und einem nachhaltigen Karrieremodell einen wichtigen Einfluss auf die Attraktivität als Arbeitgeber.«

Auf Platz zwei und drei der Herausforderungen in den kommenden Jahren nannten die Befragten die Themen Preiswettbewerb und Globalisierung.

Der Preiswettbewerb ist Ausdruck eines reifen Marktes, der bereits durch erste Verdrängungserscheinungen gekennzeichnet sei, so die Marktforscher. War der Preiswettbewerb in den vergangenen, stark wachstumsorientierten Jahren zwar ebenfalls vorhanden, nähme jetzt die Schärfe deutlich zu.

Vielfältige Globalisierung

Die weltweite Marktöffnung bringt verschiedenen Herausforderungen mit sich. Diese reichen von neuen internationalen Wettbewerbern beim Kunden vor Ort, bis hin zu veränderten Absatzmärkten und dem Aufbau eigener Kapazitäten in Niedriglohnländern. Vor allem letzteres berge Chancen und Risiken.


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