Neue Multi-Client-Studie für den Markt in Deutschland von IDC

Managing Mobile Enterprises – Unternehmen im Spannungsfeld von Mobilität, Collaboration und Consumerization (BYOD)

| Redakteur: Katrin Hofmann

Die Möglichkeit zur Mobilität ist für Mitarbeiter heute ein wesentliches Kriterium für einen attraktiven Arbeitsplatz.
Die Möglichkeit zur Mobilität ist für Mitarbeiter heute ein wesentliches Kriterium für einen attraktiven Arbeitsplatz. (© Benicce - Fotolia.com)

Waren die vergangenen Jahre geprägt von einer veränderten Wahrnehmung von technologischen Innovationen und der Zurückhaltung gegenüber Investitionen in mobile Lösungen und Dienstleistungen, können sich Unternehmen dem Einsatz mobiler Technologien heutzutage nicht mehr entziehen.

Die wachsende Verbreitung von Smartphones und Tablets wandert vom Konsumentenumfeld immer mehr auch in die Geschäftswelt. Immer mehr Mitarbeiter arbeiten mobil und verwenden dabei ihre privaten Geräte auch für berufliche Zwecke, nehmen vom Hotelzimmer oder Home-Office aus an Web-Konferenzen teil und nutzen Wartezeiten an Flughäfen für die Bearbeitung der neuesten Vertriebszahlen. Die Anforderungen der Mitarbeiter an die IT gehen dabei über die „Basics“ wie den Empfang und den Versand von E-Mails sowie Zugriff und Synchronisation von Terminkalendern und Kontaktverzeichnissen hinaus. Dies hat zu einer noch nie dagewesenen Nachfrage nach mobilen Endgeräten und zugehörigen Applikationen innerhalb der vergangenen 18 Monate geführt.

IT-Abteilungen stehen vor zahlreichen Aufgaben

IDC geht von einer rasant wachsenden Bedeutung der Mobilität von IT-Anwendern in Unternehmen aus. Ein Treiber dieser Entwicklung in der Geschäftswelt ist die Notwendigkeit stetiger Innovation zur Generierung von Wettbewerbsvorteilen, aber auch ein Wandel der Gesellschaft: Die ständige Verfügbarkeit von Informationen wird zum Standard erhoben, im geschäftlichen und im privaten Bereich. IDC geht davon aus, dass sich daraus im Spannungsfeld von Mobilität, Collaboration und Consumerization (inkl. Bring-your-own-Device) vielfältige Aufgaben an die IT-Abteilungen ergeben.

IT-Abteilungen stehen heute vor der komplexen Aufgabe, diesen Anforderungen in geeigneter Form zu begegnen. Der Anspruch liegt dabei darin, den Mitarbeitern auf der einen Seite die hohe Mobilität und damit verbundener Produktivitätssteigerung zu ermöglichen und auf der anderen Seite den Schutz der IT-Sicherheit und Compliance-Vorschriften nicht aus den Augen zu verlieren † und dabei stets auf die neuen Entwicklungen in diesem dynamischen Feld einzugehen. Die Wahl einer passenden Mobile-Device-Management-Lösung ist dabei ein wichtiger Aspekt. Eine solche Lösung kann als Grundlage dienen, mobile Endgeräte und Bandbreiten sowie eine sichere Kommunikation herzustellen.

Zudem ergeben sich häufig grundlegende Veränderungen der IT-Organisation: Mobile Applikationen lassen sich häufig am besten unter Nutzung von Cloud-Services verwenden, die Sicherheit mobiler Endgeräte (ob aus dem privaten Bereich oder unternehmensintern) kann durch Client-Virtualisierung erhöht werden, der Einsatz von Unified Communication & Collaboration Tools kann letztlich die Produktivität und Flexibilität der Mitarbeiter steigern. Als Entscheidungshilfe in der Planungsphase sind Mobilitäts- und Risikoprofile von Mitarbeiter-Gruppen hilfreich, um für jeden mobilen Mitarbeiter die richtige Lösung zu finden.

Wenngleich Unternehmen den Bedarf nach Lösungen erkannt haben, fehlt es häufig noch an einer ganzheitlichen Mobility-Strategie. Üblicherweise zählen die Verwaltung mobiler Endgeräte und die damit verbundenen Aufgabenstellungen nicht zu den Themen vorderster Priorität von IT-Abteilungen. Aus Sicht von IDC nimmt der Handlungsdruck auf die IT-Entscheider aufgrund der wachsenden Nachfrage seitens der Anwender aber stetig zu. Gleichzeitig ist das Thema sehr komplex und die damit verbundene Ressourcenbindung ist hoch. Diese Aspekte zusammengenommen werden unter anderem zu einer vermehrten Bereitschaft von Unternehmen führen, den Einbezug externer Dienstleister für das Thema „Mobile Enterprise“ in den nächsten zwei Jahren auf die Agenda zu bringen.

Wachstumschancen

Für IT-Anbieter und Dienstleister in diesem Umfeld bieten sich daher gute Erfolgs- und Wachstumschance. Der Schlüssel zur richtigen Ausrichtung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten ist dabei die Kenntnis über Status Quo und Erwartungen. Da die Mobilität kein IT-getriebener Trend ist, sondern von Mitarbeitern in die Unternehmen drängt, ist dabei auch die Meinung der Business-Entscheider zu diesen Themen von Bedeutung.

Um zu überprüfen, wie Status, Pläne und Anforderungen in Bezug auf mobile Lösungen & Dienstleistungen derzeit tatsächlich aussehen, wird IDC ab Mitte Juni Anwenderunternehmen in Deutschland befragen. Der Schwerpunkt für die Multi-Client-Studie „Managing Mobile Enterprises“ wird dabei auf den Herausforderungen liegen, die mit der zunehmenden Mobilisierung verbunden sind. Es geht dabei darum, das Spannungsfeld von Mobilität, Collaboration sowie Consumerization (mit BYOD) unter Berücksichtigung anderer damit in Verbindung stehender IT-Themen wie Security, Compliance, Cloud Computing und Virtualisierung aufzuzeigen und Erfahrungen zu skizzieren.

Das Projekt richtet sich an Anbieter von Hardware, Software, Services und Telekommunikation im Umfeld von Mobile Enterprise-Projekten und den dazugehörigen Themenstellungen (z. B. MDM, Security, Virtualisierung, Managed Services etc.). Interessenten wenden sich bitte direkt an IDC unter nschwalme@idc.com oder 069 90502114.

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