Gute Basis durch Großverträge

Manager kauft Systemhaus ADA von Finanzdienstleister

18.12.2008 | Redakteur: Sarah Maier

Finanzdienstleister GFKL verkauft das Systemhaus ADA an den Geschäftsführer.

Finanzdienstleister GFKL möchte sich wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und verkauft das Systemhaus ADA. Neuer Eigentümer ist der jetzige Geschäftsführer Karl Peter Büscher.

Im Rahmen eines Management-Buy-Outs übernimmt Karl Peter Büscher am 30. Dezember »ADA – Das Systemhaus GmbH« von GFKL Financial Services. Somit bleibt das Geschick des 1987 gegründeten Systemhauses mit seinen rund 1.000 Mitarbeitern in seiner Hand. Büscher sieht als Geschäftsführer optimistisch in die Zukunft: »Die dringend notwendige Einführung eines neuen ERP-Systems hat die ADA in 2008 zwar sehr stark belastet, war aber als Investition in die Zukunft unabdingbar. Durch den Abschluss mehrerer bedeutender Großverträge mit Neukunden in unserem Kerngeschäft Managed Services haben wir für 2009 eine sehr gute Basis für ein zweistelliges Umsatzwachstum geschaffen und unsere Marktposition weiter ausgebaut.« Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die GFKL hatte das Systemhaus ursprünglich gekauft, um als Großunternehmen aus einer Hand One-Stop-Solutions im Bereich Hardware anzubieten. »In der jetzigen Kapitalmarktsituation sind aber Großverträge mit Leasing, Service und Restwertgarantieanteilen für GFKL nicht mehr angemessen refinanzierbar«, erklärt Peter Jänsch, Vorstandsvorsitzender der GFKL die Veräußerung. Neben dem Systemhausbereich will sich die GFKL auch schrittweise von dem Geschäftsbereich Kredit trennen, um sich mehr auf das Forderungsmanagement zu konzentrieren.

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