Das Betriebssystem verliert Bedeutung

Applikationen, Access und Authentifizierung im Zeichen der Post-PC-Ära

25.02.13 | Autor / Redakteur: Valentin Allert, Erwin Breneis und Frank Müller / Ulrike Ostler

Abbildung 1: Valentin Allert, Senior Solution Specialist for End User Computing bei VMware, hat diesen Artikel hauptsächlich verfasst.
Abbildung 1: Valentin Allert, Senior Solution Specialist for End User Computing bei VMware, hat diesen Artikel hauptsächlich verfasst. (Bild: VMware)

Alle Unternehmen stehen vor zwei fundamentalen Herausforderungen im End User Computing. Sie müssen den mobilen Mitarbeitern sicheren Zugriff gewährleisten, und die wachsende Vielfalt an Daten, Applikationen und Geräten verwalten. Ursache ist ist das Cloud Computing und das Herannahen der Post-PC-, besser: der Post-„Windows“ Ära. Wohin führt das? Welche Angebote sind bereits da?

Aktuell bewegt sich in kaum einem anderen IT-Segment mehr als im Bereich des End User Computings. IT-Verantwortliche bemerken, dass ihre bisherige Strategie Arbeitsplätze bereitzustellen den Anforderungen der verschiedenen Interessengruppen in ihrem Unternehmen nicht mehr gerecht werden kann.

Betrachten wir das Management von PC-Umgebungen, so haben sich Unternehmen häufig von einer Image-basierten PC-Bereitstellung zu Zeiten von Windows NT zu einer prozessoptimierten Softwareverteilung entwickelt, die eine individuelle Bereitstellung von Arbeitsplätzen mit paketierter Software ermöglicht.

Diese Art der PC-Bereitstellung hat jedoch den erheblichen Nachteil, dass anstelle des Mitarbeiters der PC im Mittelpunkt steht. PC-Systeme werden also abhängig davon installiert, zu welcher Abteilung sie gehören, nicht aber gemäß der individuellen Bedürfnisse des Mitarbeiters, der anschließend mit dem System arbeiten soll.

Kontraproduktiv: Die Bindung an den Arbeitsplatz

Im Rahmen von Projekten zum „Arbeitsplatz der Zukunft“ mit Unternehmen verschiedenster Größe und aus unterschiedlichsten Branchen standen stets Themen wie Mobilität, BYOD (Bring your own Device) oder die Attraktivität von Arbeitsplätzen für die „Generation Facebook“ im Mittelpunkt. Angestoßen wurden diese Projekte meist durch die sogenannte „Consumerization“, den Einzug von Technologien aus dem Privatanwenderumfeld in die IT der Unternehmen.

Aus dem privaten Bereich sind Anwender häufig an die Arbeit mit mehreren Endgeräten in unterschiedlichen Formfaktoren gewohnt, mit Fingergesten ihre Applikationen zu starten, in ihnen zu navigieren und direkt zu den gewünschten Inhalten zu gelangen. Neben dem direkten Zugriff auf Inhalte kommt die neu gewonnene Mobilität hinzu. Tablets und Smartphones mit UMTS-Karten sind im privaten Bereich bereits allgegenwärtig.

Gerade junge Mitarbeiter empfinden das PC-zentrierte Arbeiten zunehmend als kontraproduktiv. Das hat häufig zur Folge, dass diese Anwender immer mehr Zeit darauf verwenden sich aus den „Fesseln“ der Unternehmens-IT zu lösen.

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