Yougov-Studie im Auftrag von Citrix

Leitende Mitarbeiter in KMU fordern flexibles Arbeiten

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

Bevormundung durch Einschränkungen, beispielsweise autoamtische Shut-downs der E-Mail-Server, wird abgelehnt.
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Bevormundung durch Einschränkungen, beispielsweise autoamtische Shut-downs der E-Mail-Server, wird abgelehnt. (Citrix)

Die Mehrheit der leitenden Angestellten und Führungskräfte in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) möchte gerne flexibel und mobil arbeiten. Bring your own Device sehen sie dabei kaum als Risiko.

Über 80 Prozent der im Rahmen einer Citrix-Auftragsstudie befragten leitenden Angestellten aus Europa, Nordamerika und Australien möchten ihre Arbeit in Eigenregie organisieren. Und schon heute bieten 77 Prozent der KMU, in denen die Umfrage von Yougov durchgeführt wurde, die Chance dazu. In diesen Betrieben kann die gesamte Belegschaft ganz oder teilweise ihre Arbeitszeit und den Arbeitsort frei wählen. Deutschland liegt mit 87 Prozent sogar vor dem internationalen Durchschnitt.

Vorteile des flexiblen Arbeits sehen die Studienteilnehmer vor allem in einer Produktivitätsteigerung oder besseren Work-Life-Balance. Das glauben rund 48 beziehungsweise rund 23 Prozent. Mobile Technik trage dazu maßgeblich bei. 64 Prozent gaben an, dass die gleichzeitige private und berufliche Nutzung das Leben ihrer Mitarbeiter vereinfacht. Zudem sind 86 Prozent der deutschen Teilnehmer davon überzeugt, dass das Bring-your-own-Device-Konzept so viele Vorteile birgt, dass die Bedenken dagegen nicht so schwer wiegen.

Ängste, die beispielsweise im Hinblick auf einen möglichen Kontrollverlust kaum existieren. Lediglich zehn Prozent der hierzulande Befragten hegen solche Befürchtungen. Das hohe Vertrauen gegenüber der Belegschaft unetrstreicht auch ein weiteres Studienergebnis: Nur drei Prozent fürchten, dass sich ihre Mitarbeiter ablenken lassen.

Bedenken beziehen sich eher auf die Einhaltung der Trennlinie zwischen Privatem und Beruflichem. 41 Prozent glauben, dass diese verwischt werden könnte. Weitere 19 Prozent befürchten, Mitarbeiter könnten in eine „Always on“-Mentalität verfallen, sich zu Überstunden verpflichtet fühlen.

Feste Zeitvorgaben für mobile Mitarbeiter – wie sie in 54 Prozent der Betriebe existieren – werden aber von 73 Prozent der Befragten abgelehnt, weil sie als Bevormundung angesehen werden. Statt dessen schlagen 81 Prozent lose Regelwerke mit Ratschlägen oder langfristig gesteckten Zielen vor. □

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