Schnelle Hilfe bei Problemen

Die iTeam-Facebookgruppe generiert Leads

09.12.11 | Redakteur: Sarah Maier

Olaf Kaiser, Geschäftsführer von iTeam
Olaf Kaiser, Geschäftsführer von iTeam

Der Systemhausverbund iTeam hat sich auf das Social-Media-Zeitalter eingestellt und nutzt Facebook für Problemlösung sowie zur Lead-Generierung. Das Ganze fußt auf Spaß und dem Ehrenkodex. Die iTeam-Partner sind jedenfalls mit Freude bei der Sache.

Facebook kann Fluch oder Segen sein, die Ansichten sind hier recht unterschiedlich. Bei der Systemhauskooperation iTeam hat sich das Social Network zur Kommunikationsplattform der ersten Wahl gemausert.

„Die Facebook-Gruppe der iTeam ist eine interdisziplinäre Informationsbörse und ein Netzwerkknoten für die iTeam-Systemhauspartern. Durch die Posts der aktiven Mitglieder wird manche Projektbörse obsolet und der Meinungsaustausch fördert den Grundgedanken eines lebendigen und großen Verbundes“, erklärt Christian Mzyk, iTeam-Partner und Geschäftsführer der Waits GmbH. Ergänzend muss hierbei erwähnt werden, dass die Facebook-Gruppe der Systemhauskooperation geschlossen ist. Fremde haben keine Einsicht in die Aktivitäten der Mitglieder.

Die Facebook-Gruppe zählt knapp 170 Mitglieder, 15 davon gehören zur iTeam-Zentrale sowie zur übergeordneten Mutterkooperation Synaxon. Die restlichen 155 sind aus den Reihen der insgesamt 270 iTeam-Partnern. „Wir haben die Daten der vergangenen acht Monate ausgewertet“, erzählt iTeam-Geschäftsführer Olaf Kaiser. „Dabei konnten wir feststellen, dass in dieser Zeit 100 Leads eingestellt wurden, hauptsächlich mit kleinen oder mittleren Aufträgen. 80 Prozent dieser Leads wurden auch vermittelt. Zudem wurden 60 strategische Wissensanfragen gestellt, welche ebenfalls zu 80 Prozent beantwortet wurden. Einmal handelte es sich dabei um einen Unternehmenszukauf.“

Warum funktioniert es?

Bevor die Wahl auf Facebook fiel, hatte die Kooperation auch andere Austausch-Plattformen ins Auge gefasst, darunter ein firmeneigenes Wiki. „Bei dem Wiki hat der Informationsaustausch von der Zentrale zu den Partnern gut geklappt, aber umgekehrt weniger“, erläutert Kaiser. „Xing hingegen hat sich überhaupt nicht bewährt. Bei Facebook haben die Partner einfach Spaß an der Kommunikation. Es können Bilder und Links gepostet werden und es ist auf fast allen Devices verfügbar.“

Wichtig war auch die Funktion der Mail-Notifikation, denn E-Mail checken die iTeam-Mitglieder weitaus regelmäßiger als ihren Facebook-Account. Doch es gibt einen anderen wichtigen Punkt, warum das Ganze funktioniert: „Die iTeam-Facebook-Gruppe funktioniert deshalb so gut, weil alle Mitglieder der Kooperation sich an den gemeinsamen Ehrenkodex halten“, betont Mirko Debuan, zuständig für Projektmanagement und Vertrieb bei Abian. „Die Facebook-Gruppe beweist, dass auch oder gerade im Geschäftsleben ein Miteinander wesentlich erfolgversprechender ist als ein gegeneinander.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr darüber, was der Ehrenkodex ist und wie iTeam die Facebook-Gruppe weiter entwickeln will.

Ergänzendes zum Thema
Schnelle Hilfe per Facebook

Inhalt des Artikels:

  • Seite 1: Die iTeam-Facebookgruppe generiert Leads
  • Seite 2: Ehrenkodex

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