18.09.2008 | Redakteur: Sylvia Lösel
Keyboards, Mäuse und Web-Kameras sind der Stoff, aus dem der Peripherie-Markt gemacht ist. Dieser soll laut GfK in den nächsten Jahren kräftig wachsen. Wie Microsoft Hardware daran teilhaben möchte, darüber sprach IT-BUSINESS mit Oliver Käfer, Product Marketing Manager Hardware Entertainment & Devices.
ITB: Jeder PC- oder Notebook-Besitzer hat bereits eine Maus und ein Keyboard. Sehen Sie überhaupt noch Wachstumschancen?
Käfer: Mit Peripheriegeräten wie Mäusen, Webcams und Keyboards werden in diesem Jahr deutschlandweit zirka 350 bis 370 Millionen Euro Umsatz gemacht. Das haben interne Recherchen ergeben. Laut GfK ist hier in den nächsten Jahren ein Wachstum von 20 bis 30 Prozent möglich.
Käfer: Etwa ein bis zwei Jahre nach einem PC-Kauf wird meist das mitgelieferte Keyboard durch ein ergonomischeres oder eines mit Multimedia-Funktionen ausgetauscht. Bei den Mäusen geht der Trend klar hin zur Zweit- und Dritt-Maus – die dann auch ans Notebook angedockt werden kann. Und bei den Webcams kommt der Markt jetzt dank des Trends zu Web-Konferenzen erst richtig in Fahrt. Und dies vor allem im Business-Umfeld.
Käfer: Der Markt für Webkameras soll laut GfK in den nächsten Jahren um 15 bis 20 Prozent wachsen. Wir sind erst vor zwei Jahren mit drei Produkten eingestiegen, haben nun sieben Kameras im Portfolio und liegen heute mit zirka 15 Prozent Marktanteil hinter Logitech auf Platz zwei. Ganz wichtig bei der Umsetzung unserer Ziele sind die Fachhändler.
Käfer: Wir wollen verstärkt den Fachhandel adressieren und haben deswegen auch gezielt auf die Anregungen von Fachhändlern gehört, als wir das neue Partnerprogramm aufgesetzt haben.
Käfer: Wir wollen keine Eintrittshürden aufstellen, so gibt es zum Beispiel auch keine Umsatzvoraussetzungen. Einzige Bedingung: Der Händler muss sich bei unserem Online-Portal saleswissen.de anmelden und damit einer Betreuung durch uns zustimmen. Zudem erhalten interessierte Händler Auskunft unter der Telefonnummer 089/3176-6066
Käfer: Wir haben in Personal investiert und werden dies auch weiterhin tun. Unsere Mannschaft unterstützt die neuen Partner entweder telefonisch oder direkt. Im Moment haben wir bereits 600 bis 700 Partner.
Käfer: Wir haben uns ein Ziel im Tausender-Bereich gesetzt.
Käfer: Sie haben den direkten Zugang zum SMB-Markt. Und dort wird gerade im Peripherie-Markt in den nächsten Jahren viel Umsatz generiert werden können.
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