Sieben Argumente für mehr Speicher
Kingston profitiert durch Upgrades von der Krise - die Partner können das auch
27.05.2009 | Redakteur: Sylvia Lösel

Der englische Speicher-Spezialist Kingston gibt sieben Tipps zur Speichererweiterung.
Die aktuelle Wirtschaftslage veranlasst viele Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur hinsichtlich Speicher zu analysieren. Statt die komplette Hardware auszutauschen, entscheiden sich Unternehmen oft für ein Upgrade ihrer Server, PCs und Notebooks mit systemspezifischem Speicher. Der Fachhandel kann von diesem Trend profitieren, wenn er gut berät. Deshalb hat Kingston einen „Leitfaden“ zusammengestellt.
Der Speicherhersteller Kingston konnte einen Anstieg der Verkaufszahlen in der Region EMEA bei Server- und Notebook-Memory und bei systemspezifischem Desktop-Speicher erzielen. Diese Zahlen bestätigen den Trend zum Speicher-Upgrade zu Lasten von Neuanschaffungen von Systemen und Servern.
Mit der Einführung neuer Server-Plattformen wie zum Beispiel Intel Nehalem verschieben Unternehmen ihr Investment solange, bis die Technologie getestet und verbessert ist und sich bewährt hat. In der Zwischenzeit greifen sie auf Upgrade-Lösungen im Bereich Speicher, CPU, Networking und Archivierung zurück, argumentiert Kingston.
Argumente für mehr Speicher
„Der finanzielle Vorteil, den wir als Drittanbieter unseren Kunden bieten können, ist nicht von der Hand zu weisen,“ sagt Christian Marhöfer, deutscher Geschäftsführer bei Kingston. „Unsere Kunden profitieren von höherer Speicherkapazität sowie Kostensenkung durch reduzierten Stromverbrauch und sind offen für zukünftige Speichererweiterung. Unternehmen, die ihre Performance steigern und dabei die Kosten niedrig halten möchten, liefern wir eine schlüssige Argumentationskette.“
Kriterien für die richtige Speicher-Wahl:
- Übereinstimmung von Speichergeschwindigkeit und Systemgeschwindigkeit: Wenn ein System verschiedene Speichergeschwindigkeiten unterstützt, sollte immer die höchstmögliche Geschwindigkeit gewählt werden. Der Preisunterschied ist aktuell sehr gering, der Performancegewinn aber meistens sehr groß.
- Module mit hoher Kapazität verwenden, da sie einen kostengünstigeren Weg bieten, die maximale Speicher-Konfiguration zu erreichen und eine höhere Skalierbarkeit bieten.
- Weniger installierte Module haben einen niedrigeren Stromverbrauch und eine niedrigere Wärmeentwicklung und sind deshalb umweltschonender.
- Berücksichtigung von Low Power Modulen, da sie den Stromverbrauch reduzieren und weniger Wärme entwickeln.
- Nur die CPU auszutauschen oder aufzurüsten, ist nicht effizient.
- Ein Upgrade der System-CPU, um die Performance zu erhöhen oder den Lebenszyklus der CPU zu verlängern, ist nicht ausreichend. Auch wenn die CPU das Zentrum des Systems ist, ist sie trotzdem nur eine der Schlüssel-Komponenten, die Einfluss auf die Performance nehmen. Die Netzwerkkarte, die Storage-Kapazitäten und die Speicher-Module müssen jeweils berücksichtigt und gemeinsam in Betracht gezogen werden.
- Ein alleiniges Upgrade der CPU wird sich sehr zögerlich verhalten, wenn andere sich ergänzende Komponenten nicht zur gleichen Zeit aufgerüstet werden. Denn dann könnte dies den Flaschenhals zwischen CPU und Memory erhöhen und sich somit negativ auf den erhofften Performance-Schub auswirken.
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