Cloud Grade Networking

Juniper Node Slicing partitioniert Router

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Beim Node Slicing werden Router in Partitionen mit eigener Junos OS Control Plane und dedizierten Line Cards aufgeteilt.
Beim Node Slicing werden Router in Partitionen mit eigener Junos OS Control Plane und dedizierten Line Cards aufgeteilt. (Bild: Juniper)

Mit dem jetzt vorgestellten Junos Node Slicing partitioniert Juniper einzelne Router: Unternehmen und Service Provider sollen so mit einem Gehäuse differenzierte Leistungen anbieten und administrativ isolieren.

Jetzt von Juniper Networks (Juniper) präsentierte Neuerungen richten sich gleichermaßen an Service Provider und Unternehmen, die Cloud-Netzwerke entwickeln sowie neue Services schneller und einfacher als bisher implementieren möchten. Dabei will der Anbieter Zuverlässigkeit und Reichweite von Carrier-Lösungen mit Kontrollier- und Benutzbarkeit von Enterprise-Angeboten vereinen. Zu den vier Grundprinzipien dieses „Cloud-Grade Network“ zählt Juniper Disaggregation, ein Self-Driving Network, umfassende Software-Defined Security sowie eine zentrale Plattform.

Als konkrete Angebote präsentiert Juniper:

  • Junos Node Slicing: Junos OS unterstützt das Zusammenspiel verschiedener, gleichzeitig ablaufender Netzwerkfunktionen auf einer einzigen physischen Routing-Infrastruktur. Ein Router lässt sich so partitionieren, dass er wie mehrere, voneinander unabhängige Geräte agiert. Damit könnten Service Provider und Unternehmen ihre Infrastruktur optimieren sowie gleichzeitig differenzierte Leistungen und eine administrative Isolation innerhalb eines einzigen Gehäuses anbieten.
  • Ein Universal Chassis, mit dem Kunden Core- und Edge-Netzwerk auf einer einzigen Hardware-Plattform standardisieren. Weil die Linecards vom physischen Chassis entkoppelt sind, könnten Betreiber die Betriebslasten für die Beschaffung und Implementierung verteilter Routing-Plattformen für unterschiedliche Anforderungen reduzieren. Das Juniper Universal Chassis unterstützt die neuen PTX10008, PTX10016, QFX10008 und QFX10016 sowie in Zukunft auch die MX-Series basierten Linecards.
  • Professional Services: Juniper stellt zwei neue Professional Services (PS) Initiativen für Automation vor. Ein Angebot ermöglicht eine kontinuierliche Netzwerk-Infrastruktur-Integration, die Planung, Test, Implementierung sowie das Audit von Netzwerk-Umgebungen beinhaltet. Außerdem ließen sich neue Netzwerk-Veränderungen innerhalb weniger Stunden bewerten – anstatt innerhalb von Monaten. Die zweite Offerte beschreibt der Anbieter als „Schritt hin zu einer Netzwerk-Automation, die weniger vom Menschen und mehr ereignisgesteuert ist.“ Dies erlaube es, Netzwerk-Workflows nahtlos mit dem Rest der IT-Prozesse zu verzahnen.
  • Verbesserungen des NorthStar Controllers: Das Wide Area Network SDN von Juniper unterstütze SPRING-Fähigkeiten (Source Packet Routing in Networking) besser und biete so eine noch präzisere Kontrolle des Netzwerkverkehrs und Programmierbarkeit über das gesamte Netzwerk hinweg. Der NorthStar Controller unterstützt Echtzeit-Telemetrie-Ströme über das Junos Telemetry Interface (JTI). Darüber hinaus lässt sich der Datenverkehr in Echtzeit visualisieren, dessen Verlauf nachverfolgen und optimieren.

Junos Node Slicing, PTX10008 und QFX Universal Chassis sowie die NorthStar Controller Verbesserungen sind ab sofort erhältlich. Auch die neuen Professional Service Angebote sind direkt verfügbar.

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