34 Milliarden Euro durch ITK-Ausfuhren

ITK-Exporte erreichen Rekordwert

| Autor: Katrin Hofmann

Auf dem Seeweg wird vergleichsweise wenig verschifft, findet sich doch nur ein nichteuropäisches Land unter den zehn wichtigsten Nationen, in die ITK exportiert wird.
Auf dem Seeweg wird vergleichsweise wenig verschifft, findet sich doch nur ein nichteuropäisches Land unter den zehn wichtigsten Nationen, in die ITK exportiert wird. (Bild: Pixabay)

Die Ausfuhren von ITK-Produkten und Unterhaltungselektronik aus Deutschland sind gemäß einer Untersuchung des Bitkom 2015 kräftig gestiegen.

Die Exporte legten laut den neuesten Bitkom-Zahlen um 9,2 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 34,3 Milliarden Euro zu.

Am stärksten wuchs die Nachfrage nach IT-Hardware. Der Umsatz stieg hier um 13,3 Prozent auf 16,7 Milliarden Euro. Unterhaltungselektronik verzeichnete ein Plus von 11,2 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Die Ausfuhren von TK-Technik wie Telefonanlagen und Netzwerkequipment wuchsen um 3,7 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro.

Das einzige nichteuropäische Land unter den zehn wichtigsten Exportnationen sind die USA, in die Waren im Wert von 1,75 Milliarden Euro ausgeführt wurden. Das ist ein deutlicher Anstieg um 15 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum.
Das einzige nichteuropäische Land unter den zehn wichtigsten Exportnationen sind die USA, in die Waren im Wert von 1,75 Milliarden Euro ausgeführt wurden. Das ist ein deutlicher Anstieg um 15 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. (Bild: Bitkom)

„Ganz besonders der Mittelstand, der oftmals innovative Produkte und Lösungen anbietet, sollte sich verstärkt jenseits des regionalen oder nationalen Marktes engagieren. Hier bietet sich oftmals großes Wachstumspotenzial“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Wichtigstes Exportland für die Bitkom-Branche war im vergangenen Jahr Frankreich, das damit Großbritannien auf dem Spitzenplatz der Top-10-Ausfuhrländer abgelöst hat.

Auch die Importe von ITK-Produkten sind gestiegen: um 13,4 Prozent auf 57,7 Milliarden Euro. Das mit Abstand wichtigste Lieferland bleibt China.

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