Total User Management

IoT-Geräte richtig managen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

UEM sollte nicht als universelle Lösung verstanden werden, sondern als Technologie-Stack.
UEM sollte nicht als universelle Lösung verstanden werden, sondern als Technologie-Stack. (Bild: Matrix42)

Das Unified Endpoint Management (UEM) wird 2017 an Fahrt gewinnen und in den kommenden Jahren zum Teil einer zunehmend automatisierten IT-Architektur – so die Prognose von Crisp Research.

Als grundlegende Backend- und Management-Plattform tritt UEM in die Fußstapfen von Mobile Device Management (MDM) und Enterprise Mobility Management (EMM). Bislang noch von Anbietern getrieben, werden UEM-Lösungen dieses Jahr richtig in Fahrt kommen, glaubt Maximilian Hille, Analyst bei Crisp Research. Als universelle Lösung für alle Anforderungen lasse sich UEM dabei allerdings nicht betrachten, vielmehr als Technologie-Stack.

Smartphone verloren? Dank UEM sind mobile Mitarbeiter auch auf Reisen rasch wieder einsatzfähig.
Smartphone verloren? Dank UEM sind mobile Mitarbeiter auch auf Reisen rasch wieder einsatzfähig. (Bild: Matrix42)

Mit solch einem UEM-Stack ließen sich dann aber auch spezifische Anforderungen umsetzen, beispielsweise bei der Sicherung von Geräten, der Datenübertragung oder im Umfeld von Productivity Suite und File Share, so Hille. Zudem müssten die Lösungen künftig auch mobile Geschäftsmodelle abbilden können. Die Herausforderung dabei: Anbieter werden eine Vielzahl von IoT-Geräten (IoT = Internet of Things) sowie unterschiedliche vernetzte Geräte-Klassen unterstützen und sich auf neue Anwendungstypen und Technologien einstellen müssen. Auch die zunehmend verbreiteten digitalen Assistenten und Bots müssten dabei gesichert und klar gehandhabt werden.

Damit das gelingt müssten Anbieter eine offene Plattform bieten, die sämtliche relevanten Systeme integrieren kann. Dabei sollten Hersteller insbesondere Android und neue Device-Generationen im Blick haben.

Auch aus Anwendersicht stellt sich UEM nicht als statisches System dar, das lediglich integriert werden und Endgeräte ansteuern muss. Als laufende Probleme nennt Hille die Verzahnung, neue Policies, App-Landschaften sowie die stetige Erweiterung des mobilen Arbeitsplatzes.

Und mit dem Total User Management dämmert überdies eine Erweiterung des UEM-Gedankens am Horizont, die Lizenzverwaltung und UEM noch enger zusammenbringen wird. Erste Tools für das Identity & Access Management sind bereits heute mit UEM integriert; für die kommenden Jahre prognostiziert Hille, dass sich UEM „in eine (teil-)automatisierte IT-Architektur einbetten“ wird.

Die Aussagen dieses Beitrags stammen aus einem Interview mit dem Analysten Maximilian Hille. Es wurde von Matrix42 erstellt, einem Anbieter für Unified Endpoint Management.

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