Der Begriff Point of Sale (PoS) beziehungsweise Point oft Purchase (PoP), zu deutsch „Verkaufsort“ bezeichnet im Marketing aus Sicht des Anbieters die Verkaufsstelle (PoS) und aus Sicht des Konsumenten die Einkaufsstelle (PoP), also den physikalischen Ort, an dem Ware vertrieben wird. Der Point of Sale kann ein Ladengeschäft, aber auch ein Verkaufsautomat sein. Durch Online-Handel / eCommerce verschwimmt diese Definition immer mehr. Es wird nun auch eine Website, eine Internet-Präsenz oder ein Katalog zum Point of Purchase. PoS-Marketing umfasst alle Maßnahmen, die direkt vor Ort den Verkauf ankurbeln: Dazu gehören unter anderem die Ladengestaltung, Displays und Digital Signage, Poster, Deckenhänger und andere Werbemittel, aber auch Wegführung, Öffnungszeiten und das Verhalten des Verkaufspersonals bis hin zu Warenpräsentation und Preisangaben. Auch die Gestaltung der Verpackung gehört zum PoS-Marketing. Mit der Präsentation der Ware können beim Käufer Emotionen ausgelöst und ein Bedarf an diesem speziellen Produkt geweckt werden. Deshalb ist eine gefällige, ansprechende Zurschaustellung der Ware besonders wichtig. Da am Verkaufsort der Konsument auf ein Handelsunternehmen trifft, stellt dies aus Marketingsicht einen wesentlichen Bestandteil des Händlerimages dar.