vSphere

07.05.2009 | Redakteur: Florian Karlstetter

vSphere ist der Nachfolger der bekannten Virtualisierungsplattform VMware Infrastructure und wird von VMware gerne auch als erstes Cloud-Betriebssystem genannt. Die vSphere-Plattform nutzt die Vorteile der Virtualisierung, um Rechenzentren in eine stark vereinfachte Cloud-Infrastruktur umzuwandeln. Dabei geht es primär um die dynamische Bereitstellung von IT-Services unter Einsatz interner und externer Ressourcen.

Mit den Infrastruktur-Services von VMware vSphere werden getrennte Hardware-Ressourcen zu einer gemeinsam genutzten Mainframe-ähnlichen Computing-Plattform zusammengefasst.

VMware vSphere unterteilt diese Ressourcen in folgende drei Bereiche:

  • vCompute für die effiziente Virtualisierung und Zusammenfassung von Serverressourcen in logischen Pools, die Anwendungen auf präzise Weise zugeordnet werden können.
  • vStorage zur möglichst effizienten Nutzung von Storage-Kapazitäten in virtualisierten Umgebungen. Hierbei kommt das VMware vStorage Virtual Machine File System (VMFS) zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein leistungsstarkes Cluster-Dateisystem, das eine effiziente gemeinsame Nutzung ermöglicht und den gleichzeitigen Zugriff auf Storage durch virtualisierte Server kontrolliert. Dank Thin Provisioning werden die Storage-Kapazitäten dynamisch zugeordnet.
  • vNetwork für eine möglichst optimale Administration und das Management von Netzwerken in virtuellen Umgebungen. Hierbei hilft der so genannte vNetwork Distributed Switch bei der Administration und der Kontrolle von Netzwerkfunktionen virtueller Maschinen in VMware vSphere-Umgebungen. Ebenso möglich ist der Einsatz von verteilten virtuellen Switches von Drittanbietern, beispielsweise Cisco Nexus 1000v. In diesem Zusammenhang sei auch Ciscos Unified Computing System (UCS) genannt, das ebenfalls mit VMware vSphere zusammenarbeitet.


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