20.10.2010 | Autor / Redakteur: Joachim Benner / Katrin Hofmann
Für Firmen, die ihre Unternehmens-Applikationen auch sicher für Remote-Anwender bereitstellen wollen, ist Virtualisierung immer öfter eine mögliche Option. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, auch wenn noch einige Herausforderungen existieren.
Der Zugriff auf das Unternehmensnetz und die interne IT-Infrastruktur vom entfernten Arbeitsplatz aus kann beispielsweise via Remote Access Service (RAS) hergestellt werden. Laut IDC gibt es für die IT-Abteilung keinen Grund mehr, RAS nur ausgewählten Nutzern zur Verfügung zu stellen und nur auf bestimmten Endgeräten, wie Notebooks, und für bestimmte Netzwerk-Zugriffsarten (z.B. Einwahl, DSL oder WiFi) zu installieren.
Die vergangenen Jahre mussten IT-Abteilungen ihre Remote-Access-Service-Strategie auf den Prüfstand stellen. Diese Services haben an Dynamik zugelegt, da die Komplexität der Nutzer-, Netzwerk- und Geräte-Anforderungen zugenommen hat. Damit ergeben sich einerseits Sicherheitsrisiken für die IT, andererseits müssen mehr betriebliche Richtlinien entsprechend angepasst werden. Für diese Entwicklung gibt es mehrere Gründe wovon die wichtigsten nachfolgend aufgeführt werden.
Früher wurden für den sicheren Remote-Zugang zwischen verschiedenen Standorten meistens IPsec VPNs eingesetzt. Dabei hatten die remote angebundenen Nutzer Zugang zum kompletten Netzwerk. Doch aufgrund spezieller Infrastruktur-Anforderungen, beispielsweise ein Software-Client auf einem Notebook und eine VPN-Box, wurde IPsec-Support zu kostspielig. Zudem war es schwierig, IPsec für die wachsende Anzahl der Geräte sowie interner und externer Nutzer einzusetzen.
Welche Möglichkeiten SSL-VPNs bieten und mehr über IDCs Prognose für die künftige Entwicklung und welche Herausforderungen zu meistern sind, erfahren Sie auf der nächsten Seite.
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