Partnerprogramm gelauncht

Tumbleweed geht deutschen Markt stärker an

08.08.2007 | Redakteur: Sarah Maier

Craig Whitney, Managing Director EMEA, Tumbleweed

Der US-amerikanische Security-Hersteller Tumbleweed will den europäischen Markt erobern. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem bevölkerungsstarken Deutschland. Hierzulande werden nun Partner im Channel gesucht.

Tumbleweed wagt sich erneut an den deutschen Markt. Während sich das Unternehmen vor zwei Jahren noch vorsichtig über den Distributor Ectacom an den indirekten Vertrieb herantastete, werden jetzt fleißig Partner gesucht. Dabei sollten die Interessenten schon Vorkenntnisse in der IT-Sicherheit haben. Auf EMEA-Ebene erstreckt sich die Suche auch auf Distributoren.

Beim Gespräch mit IT-BUSINESS erklärte der seit 1. Mai als Managing Director für EMEA verantwortliche Craig Whitney: »Ein Büro in Deutschland ist geplant, um die DACH-Region besser angehen zu können.« Näheres wollte er dazu jedoch noch nicht sagen. »Tumbleweed setzt allerdings weiterhin ausschließlich auf die indirekte Vertriebsform«, betont der Manager.

Immer mehr unternehmenskritische Inhalte werden über das Internet versendet. »Die steigende Nachfrage an Sicherheitslösungen, damit sensible Daten nicht publik werden, ist eine Chance für Wiederverkäufer«, sagt Whitney. »Deshalb haben wir in ein Programm investiert, das unsere Partner unterstützt.« Ein besonderes Anliegen ist es dem Security-Hersteller, lokale Partner zu finden. Denn bei einem Partner in der Nähe, der eventuell sogar den gleichen Dialekt spricht, fühlt sich der Endkunde besonders wohl – so die Theorie.

Partnerprogramm

Ganz besonders einfach zu handhabende Sicherheits-Lösungen, wie Mail-Gate für eMails und Secure-Transport für den Datentransfer, sollen bei den Händlern die Kassen klingeln lassen. Unterstützung bietet das neue Tumbleweed-Alliance-Programm (TAP). Hierbei hat der Hersteller sowohl in Verkaufs- wie auch in Technik-Trainings investiert.

»Ein besonderer Vorteil ist der modulare Aufbau der von uns angebotenen Sicherheits-Lösungen«, findet Soeren Bech, der Whitney als Director Field and Channel Marketing EMEA unterstellt ist. »Der Partner braucht beim Kunden keine vorhandene Software auszutauschen, sondern kann darauf weiter aufbauen.« Diese Lösungen gibt es zum Teil schon ab hundert Nutzern.


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