Erweitertes Partner-Programm honoriert ergänzendes Know-How für Virtualisierungs-Projekte

VMware pocht bei Partnern auf Zusatz-Kompetenzen

17.04.2009 | Redakteur: Regina Böckle

Jürgen Kühlewein, Director Partner Organisation Central Region bei VMware

Mit einem erweiterten Partnerprogramm namens »VMware Partner Network« will Virtualisierungs-Spezialist VMware solche Partner stärker belohnen und unterstützen, die sich für all jene Themen einsetzen, die über die reine Infrastruktur-Virtualisierung hinausgehen. Diese zusätzlichen Kompetenzen sollen künftig auch für Endkunden deutlich erkennbar werden.

VMware hat das Partnerprogramm verfeinert und in »VMware Partner Network« umbenannt. Der Virtualisierungs-Spezialist verknüpft mit dieser Neuauflage vor allem drei Ziele: Erstens will man bestehende Partner dazu ermutigen, sich verstärkt um Zertifizierungen für Desktop-Virtualisierung, Business Continuity und Virtualisierungs-Management zu bemühen. Das Basis-Know-how rund um die Server-Virtualisierungslösung VI3, beziehungsweise dessen Nachfolgeprodukten, wird dabei vorausgesetzt.

Zweitens soll das neue Programm für eine einheitlichere Terminologie sorgen: Die unterschiedlichen Partner – Integratoren, Systemhäuser, Independent Software Vendors (ISVs), OEMs, Service-Anbieter, Berater und auch künftig verstärkt Hoster und Provider – werden künftig entlang derselben Kriterien den einzelnen Partnerstufen (Premier, Enterprise und Professional) zugewiesen.

Status des Authorized Consultant bleibt

»Den Status des VMware Authorized Consultant wird es auch künftig unverändert für reine Berater geben«, stellt Jürgen Kühlewein, Director Partner Organisation Central Region bei VMware, klar. Um diesen Partnerstatus herrschte in den vergangenen Monaten immer wieder Verwirrung. Für die Enterprise-Partner unter ihnen wird VMware ein eigenes, geschütztes Logo zur Verfügung stellen, mit dem sie ihre Kompetenz auch gegenüber dem Endkunden dokumentieren können.

Diese Möglichkeit, die eigenen Kompetenzen für Endkunden auch erkennbar darstellen zu können, ist zugleich für alle anderen Partner vorgesehen, die sich um jene drei Schwerpunktthemen Desktop-Virtualisierung, Business Continuity und Virtualisierungs-Management bemühen, die die Kernlösung Virtual Infrastucture (VI) ergänzen.

Denn das dritte Ziel, das VMware mit dieser Feinjustierung im Partner-Programm verbindet, ist es, für den Endkunden klar erkennbar zu machen, welcher Partner über welche Zusatz-Kompetenzen verfügt und ihn daher bei einer Gesamtlösung entsprechend beraten kann. »Auf diese Weise können sich Partner, die für bestimmte Spezialgebiete zertifiziert sind, stärker von Mitbewerbern differenzieren«, führt Kühlewein aus.

Was VMware dazu veranlasste, das Partnerprogramm zu verändern und worauf sich Partner konkret einstellen müssen, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

Inhalt des Artikels:

»1 »2 »3 »4 nächste Seite


Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)



Spamschutz 

Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2021217)

IT-BUSINESS Newsletter-Vorschau
Zum Beispiel-Newsletter

Abonnieren Sie den täglichen Newsletter IT-BUSINESS Today!

Sie erhalten kostenlos und pünktlich jeden Morgen und Mittag die aktuellsten News, Hintergründe und Personalien aus dem IT-Markt.

>> Hier geht es weiter zur Registrierung