24.06.2010 | Redakteur: Harry Jacob
Die erste Lieferung des iPhone 4 ging zum Teil in die Läden. Der Anteil der Geräte, die für Vorbestellungen zurückbehalten wurden, konnten jedoch nicht die Nachfrage decken. Bereits nach einem Tag setzte die Telekom das Lieferdatum vom 24. Juni auf Anfang, kurze Zeit später sogar auf Mitte Juli hoch. Die Telekom beklagte, dass die erste Charge geringer ausgefallen sei als gefordert. Man wolle bei den kommenden Lieferungen „in der ersten Reihe“ mitspielen.
In den deutschen Großstädten waren heute Schlangen vor den Verkaufsstellen von Telekom, Mobilcom & Co. zu entdecken, und in weiten Bereichen sind die Läden inzwischen ausverkauft. Deshalb sollen Kunden die Möglichkeit der Online-Vorbestellung nutzen.
Wie vergangene Woche bekannt wurde, kann Display-Lieferant LG Display nicht genügend Displays für das iPhone 4 liefern. Die Ausbeute bei der Produktion des außergewöhnlich hochauflösenden „Retina“-Displays sei nur halb so groß wie geplant, statt zwei Millionen Stück seien pro Monat nur eine Million lieferbar, meldete Ashok Kumar, Managing Director und Senior Technology Analyst von Rodman & Renshaw. Er befürchtet, dass die Produktion des iPhone 4 deshalb nicht so schnell hochgefahren werden kann wie von Apple geplant. Daher könne es bis September zu Lieferengpässen kommen. Dann soll sich die Lage bessern, weil LG Display auf die fünfte Generation der Display-Herstellung umsteigt und die Ausbeute dann höher ausfallen soll.
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