Entscheidung über Personal Systems Group gefallen

HP hält an der PC-Sparte fest

28.10.11 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Stefan Riedl / Stefan Riedl

HP-CEO Meg Whitman verwirft die Pläne ihres Vorgängers und hält an der PC-Sparte fest.
HP-CEO Meg Whitman verwirft die Pläne ihres Vorgängers und hält an der PC-Sparte fest.

Die Entscheidung ist gefallen: Hewlett-Packard nimmt wieder Abstand von den Plänen, die Personal Systems Group (PSG) auszugliedern. Es bleibt alles beim Alten und ein fader Beigeschmack.

Sie hatte eine Entscheidung noch im Oktober angekündigt und rechtzeitig geliefert. HP-CEO Meg Whitman, die den umstrittenen Léo Apotheker an der Konzernspitze ablöste, will nach eingehender Prüfung an der PC-Sparte festhalten. Bei dieser strategischen Überprüfung haben Experten aus verschiedenen HP-Geschäftsbereiche und Funktionen teilgenommen. Die gemeinsame Analyse ergab wenig Überraschendes: Es bestehe eine tiefe Verzahnung übergreifender Funktionen wie der Supply-Chain, der IT und des Einkaufs. Auch die Beiträge der PSG zu HPs Lösungsportfolio und zum Markenwert insgesamt wurden eingehend analysiert. Alles in allem zeigte sich, dass die Kosten für eine separate Aufstellung des Geschäftsbereichs deutlich höher wären als eventuelle Vorteile. Eine wie auch immer geartete Ausgliederung der Personal Systems Group (PSG) ist damit vom Tisch. „Wir stehen zu unserem PC-Geschäft, gemeinsam sind wir stärker“, sagte Whitman. Diese Entscheidung teilte der Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss mit.

Probleme im Vorfeld

Zwar hatte auch Apotheker diese Ausgliederung nicht beschlossen, aber er hatte laut darüber nachgedacht, ohne dass bereits konkrete Pläne dafür existierten. Eine öffentliche Diskussion über die Zukunft des wichtigsten HP-Standbeines sollte damit angestoßen werden. Nachdem der Konzern dafür von den Börsianern und Analysten heftig abgestraft wurde, ist klar: Öffentliche Diskussion mögen bei Bahnhofprojekten wie Stuttgart21 sinnvoll sein - im HP-Umfeld (Kunden, Reseller, Mitarbeiter) sorgte der planlose Zustand für Ungemach. Der Börsenwert von HP war nach Apothekers Ankündigung deutlich gesunken. Nicht zuletzt deswegen ist die Verunsicherung im Markt für Whitman ein unhaltbarer Zustand: „Die Leute fragen sich, ob sie noch PCs von HP kaufen sollen und ob wir überhaupt noch im Hardware-Geschäft tätig sind.“ Durch die jüngste Ankündigung ist indes klar: HP ist und bleibt im Hardware-Geschäft rund um PCs. Immerhin macht diese Sparte rund ein Drittel des Konzernumsatzes aus.

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